40.000 Euro vom Land Tirol für die Wasserrettung Osttirol
Tirols Sicherheitslandesrätin Astrid Mair machte sich bei einem Besuch der Einsatzstelle der Wasserrettung Osttirol in Lienz persönlich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Blaulichtorganisation.
Obmann Christian Burger und Präsident Meinhard Pargger freuten sich über den hohen Besuch, bei dem vieles thematisiert wurde, u.a. auch die Vielfältigkeit der Rettungseinsätze durch die Wasserrettung. Ob im Wildwasser bei Unfällen mit Kajak oder Raftingboot, bei Tauch-, Wildwasser- oder Canyoning-Einsätzen, bei Hochwasser, bei Badeunfällen sowie bei Suchaktionen in oder rund um Gewässer – die Einsatzkräfte der Wasserrettung Osttirol sind rasch zur Stelle, um professionelle Hilfe sicherzustellen. 2023 leisteten die ÖWR-Mitglieder im Bezirk über 9.500 Stunden. „Wir sind alle ehrenamtlich tätig und für die Sicherheit der Menschen unserer Region 24 Stunden in ständiger Bereitschaft,“ brachte es Obmann Christian Burger auf den Punkt. Dafür brauche es kontinuierliches, regelmäßiges Training und die notwendige Schutzausrüstung, so der Obmann. Zu dieser Spezialausrüstung zählen im Wesentlichen Neoprenanzüge, Schwimmwesten, Tauchequipment und Bergungsmaterial. Die Anschaffung dieser Materialen ist mit erheblichen Kosten verbunden.
ÖWR-Osttirol-Präsident Meinhard Pargger zeigte einen weiteren Arbeitsschwerpunkt der Wasserrettung in Osttirol auf: „Es wird enorm viel Energie in die Kinder- und Jugendausbildung investiert. In der Nachwuchsarbeit des Vereines werden derzeit regelmäßig 50 Kinder und rund 40 Jugendliche wöchentlich trainiert und ausgebildet.“ Darüber hinaus würden, so Meinhard Pargger, über 50 weitere Kinder und Jugendliche auf einen Trainingsplatz warten. „Bei den Kleinen geht es um die Verbesserung der Schwimmtechniken. Die Jugendlichen werden dahingehend trainiert, sich im Wasser sicher zu bewegen und notfalls selbst zu retten.“
Wie Sicherheitslandesrätin Mair betonte, leiste die Wasserrettung in Osttirol einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung, aber auch der zahlreichen Urlaubsgäste. „Die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen stellt einen unschätzbarer Wert für die Gesellschaft dar. Jede Investition in die Wasserrettung ist daher eine Investition für mehr Sicherheit für die Menschen in Osttirol“, so LR Mair, die informierte, dass das Land die Wasserrettung Tirol jährlich mit einem finanziellen Beitrag unterstützt. Zusätzlich werde für die Anschaffung von Schutzausrüstung für die Mitglieder der Wasserrettung Tirol ein jährlicher Zuschuss in der Höhe von 50.000 Euro vom Land gewährleistet.
Für die Wasserrettung Osttirol hatte die Landesrätin erfreuliche Nachrichten: Das Land steuert für eine Ersatzbeschaffung für das 18 Jahre alte Einsatz- und Mannschaftsfahrzeug mit Kosten von 100.000 Euro einen Beitrag von 40.000 Euro bei. Für Obmann, Präsident und Vorstandsmitglieder ist dies eine enorme Hilfe, für die man sehr dankbar sei. „Diese Unterstützung ist für uns auch Beweis dafür, dass das Ehrenamt nicht nur in Sonntagsreden hochgehalten wird, sondern dass im Bedarfsfall auch konkrete Hilfe für Ehrenamtliche erfolgt,“ so die Funktionäre der Wasserrettung abschließend.

Text: Redaktion, Fotos: © ÖWR Osttirol