Schülerrückgang an Pflichtschulen setzt sich fort
An Tirols Pflichtschulen sind die Schülerzahlen weiter rückläufig. Auch in Osttirol verzeichnete man im Vergleich zum Vorjahr 122 SchülerInnen weniger.
Tirols Bildungslandesrätin Beate Palfrader zog heute aus Anlass des morgigen Schulschlusses Bilanz und warf gleichzeitig auch einen Blick auf den kommenden Herbst: „Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den Tiroler Pflichtschulen ist weiterhin rückläufig. Landesweit werden im Herbst rund 700 PflichtschülerInnen weniger die Schulbank drücken. Insgesamt ging die Zahl der PflichtschülerInnen in Tirol seit dem Schuljahr 2005/2006 um circa 20 Prozent zurück.“
In Osttirol starten morgen, 10. Juli 2015, rd. 3.872 PflichtschülerInnen von 59 Schulen und 2.250 SchülerInnen, welche an höher bildenden Schulen unterrichtet werden, nach der Zeugnisverteilung in die Sommerferien. Insgesamt ging die SchülerInnenanzahl auch im Bezirk leicht zurück. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in den Lienzer Pflichtschulen 122 SchülerInnen weniger. In den Osttiroler Volksschulen verzeichnete man 2.013 Volksschulkinder, das sind 71 weniger als im vergangenen Jahr. Im Schuljahr 2014/2015 besuchten 48 SchülerInnen eine Sonderschule, um zwei weniger als im Vorjahr. An den Polytechnischen Schulen sank die Schüleranzahl um zehn SchülerInnen auf 129. An den Neuen Mittelschulen ist die SchülerInnenanzahl im Vergleich zum Schuljahr 2013/2014 um 39 SchülerInnen auf aktuell 1.682 gesunken.
Im Vergleich dazu sollten es an den AHS in Lienz im kommenden Schuljahr 23 SchülerInnen mehr sein als im Jahr zuvor. Somit werden an den AHS im Bezirk 1.024 junge Menschen unterrichtet werden. Im Gegensatz dazu ist der Andrang an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) um 43 SchülerInnen zurückgegangen, dennoch bestreiten immer noch 1.206 SchülerInnen ihren Schulalltag in den genannten Schulen. Im Schuljahr 2015/2016 werden insgesamt 2.230 Lernwillige die Schulbank in den AHS und BMHS drücken.
Text: Redaktion, Foto: Gennadiy Poznyakov – Fotolia