Rundum erneuertes „Gotteslob“ kommt heraus
Nach 38 Jahren wurde das beliebte Gesangs- und Gebetsbuch der katholischen Kirche bearbeitet und neu aufgelegt und ist pünktlich zum Advent in der Normalausgabe erhältlich.
36 Osttiroler Pfarren und Seelsorgestellen haben das brandneue „Gotteslob“ bereits bestellt, das entspricht exakt 7 390 Ausgaben für den Bezirk. Auf die Neuüberarbeitung des meistverbreiteten Gesangs- und Gebetsbuches freuen sich nicht nur die damit beschäftigten Musiker und Seelsorger, sondern auch ReligionslehrerInnen, Chöre und natürlich die Kirchengemeindemitglieder.
Das neue Gotteslob enthält neben dem klassischen Kirchenliedgut wie „Auf zum Schwur“ oder „Segne du Maria“ auch Taizé-Lieder oder weitere neue, geistliche Lieder, die bereits aus anderen Büchern bekannt sind, wie etwa „You are my life“. Zudem finden sich im neuaufgelegten Gotteslob vertraute und zeitgenössische Gebete, Texte und Rituale, die für alle Feste des Kirchenjahres geeignet sind und auch im privaten, familiären Umfeld eine Bereicherung darstellen. Ein Stichwortregister hilft bei der praktischen Suche zu verschiedenen Themen.
Dekan Mag. Bernhard Kranebitter kündigt an, dass pro Monat eines der neuen Lieder direkt im Gottesdienst gesungen und gelernt werden soll. Diese können via Youtube auch im Internet vorab angehört werden. „Für alle, die keine Noten lesen können,“ so Kranebitter. Als „Hausbuch für jeden Christen“ ist das neue Gotteslob in der einfachen Ausgabe um 18 € bzw. im Großdruck für 28 € bereits im Handel erhältlich.
19 von 23 Pfarren des Dekanats Lienz haben ihre Bestellungen bereits abgegeben. In St. Justina, Bannberg prüfen die dortigen Kirchenmusiker noch den Inhalt des neuen Gotteslobes, in Nikolsdorf und in der Peggetz ist kein Geld für den Kauf neuer Gesangsbücher vorhanden, und in Debant wird die Anschaffung des neuen Gotteslobes noch überlegt. Drei Pfarren des Dekanats Lienz orderten auch eine Großdruckausgabe des neuen Gotteslobes, die aber erst im April 2014 ausgeliefert wird.
Text: Judith Goritschnig, Foto: © Osttirol heute

