Polizei und Wasserrettung übten im Wildwasser

Die Ausbilder der Bundespolizei und die Wasserrettung Lienz führten vom 2. bis 5. Juni 2014 in den Gewässern rund um Lienz eine Wildwasserschulung durch.

Für so manchen war die Wildwasserschulung der Wasserrettung Lienz und der Bundespolizei der erste Kontakt mit dem Element „Wildwasser“. Wildwasserreferent Christian Burger, Dominik Pargger, Andreas Hellmann und Obmann Franz Striemitzer von der Wasserrettung Lienz sowie die Ausbilder der Bundespolizei unter der Führung von Erich Schwendenwein veranstalteten vom 2. bis 5. Juni in den Gewässern rund um Lienz eine ganz besondere Wildwasserschulung.

Auch das Wurfsackwerfen- eine manchmal wichtige Maßnahme, um Opfer aus dem Wasser zu retten - wurde geübt.

Auch das Wurfsackwerfen – eine manchmal wichtige Maßnahme, um Opfer aus dem Wasser zu retten – wurde geübt.

Viele KursteilnehmerInnen hatten zwar bisher im Klassenzimmer viel Theorie gelernt, das Element „Wasser“ praktisch zu erleben bot jedoch für so manchen allerlei nasse Überraschungen. Ausbildungsinhalte waren die Wiederholung der Grundbasics der Wildwasserrettung – wie Wurfsackwerfen, Waten oder Gurtretter – sowie erweiterte Rettungsmaßnahmen mit technischen Hilfsmitteln. Geübt wurden zum Beispiel der Einsatz von einfachen Seilfähren, Abseiltechniken und das Bergen mit der Universaltrage UT2000.

Das gemeinsame Waten im Wasser ist gar nicht so einfach und war deswegen Teil der Schulung.

Das gemeinsame Waten im Wasser ist gar nicht so einfach und war deswegen Teil der Schulung.

„Ziel der Schulung war es, dass die KursteilnehmerInnen nach Abschluss des Trainings die Fähigkeit haben, Gefahren zu erkennen und Ausrüstung korrekt zu gebrauchen“, so Wildwasserreferent Christian Burger. Den Abschluss der „Wildwasserwoche“ bildeten das aktive Schwimmen in den Flüssen Isel und Drau bei einer Wassertemperatur von nur 9 Grad Celsius und bei Wildwasserstufe 3-4 sowie eine Raft-Tour von Huben nach Lienz.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: ÖWR Lienz

 

 

05. Juni 2014 um