Polizei gibt Bilanz der Silvester-Knallerei bekannt
Obwohl es zu vergleichsweise wenigen Unfällen mit pyrotechnischen Gegenständen kam, waren mehrere Unfälle mit schwer verletzten Personen zu verzeichnen.
Die Landespolizeidirektion für Tirol gab kurz nach dem Jahreswechsel die Bilanz der Unfälle mit Feuerwerkskörpern und Übertretungen nach dem Pyrotechnikgesetz bekannt. Demnach wurden in der Zeit vom 25. Dezember 2012 bis 2. Jänner 2013 von der Tiroler Polizei folgende relevante Sachverhalte aufgenommen und Anzeigen erstattet: Es gab sieben Anzeigen wegen Körperverletzungen durch pyrotechnische Gegenstände. Bei 20 Sachbeschädigungen richteten die Täter nicht nur schweren finanziellen Schaden an, sondern begaben sich auch selbst in erhebliche Gefahr. Insgesamt 44 Personen wurden in Tirol wegen Übertretungen nach dem Pyrotechnikgesetz angezeigt, außerdem wurden zahlreiche Organmandate eingehoben. Zwei Anzeigen wurden erstattet, nachdem Brände durch den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht wurden.
Die Polizei weist daraufhin, dass es erfahrungsgemäß auch nach dem Jahreswechsel noch vermehrt zu Unfällen mit pyrotechnischen Gegenständen kommt. Außerdem würden vor allem ruhebedürftige Mitbürger und auch Tiere durch die missbräuchliche Verwendung solcher Artikel belästigt und beeinträchtigt. Die Polizei wird auch in den nächsten Tagen verstärkt Kontrollen nach dem Pyrotechnikgesetz durchführen.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: clipart