Pole verletzte sich unterhalb des Glocknerleitls
Ein 27-jähriger polnischer Staatsbürger rutschte am 18.8.2012 beim Abstieg vom Großglockner aus, schlitterte 50 m über den Gletscher abwärts und verletzte sich dabei.
Zwei polnische Staatsbürger stiegen am Samstagvormittag, 18.8.2012, von der Stüdlhütte über den Stüdlgrat zum Gipfel des Großglockners auf. Nach dem Gipfelsieg stiegen sie gegen 12.15 Uhr über den Normalweg in Richtung Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe) ab. Im Bereich des Glocknerleitls auf rund 3 660 Metern Seehöhe seilten sie sich ab und stiegen dann ohne Sicherung weiter ab. Dabei rutschte der 27-jährige Bergsteiger aus und schlitterte rund 50 m über den Gletscher talwärts. Er erlitt dabei Prellungen und Abschürfungen. Der Pole konnte noch bis zur Erzherzog-Johann-Hütte gebracht werden, von wo er nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 7 in das Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen wurde.
Text und Foto: Raimund Mühlburger