Pkw bei Unterpeischlach in zwei Teile gerissen
Am Montag, 3.12.2012, kam auf der Felbertauernbundesstraße B108 ein Pkw aufgrund der Schneefahrbahn ins Rutschen und prallte gegen ein Brückengeländer. Wie durch ein Wunder überlebten bei einem schweren Verkehrsunfall im Gemeindegebiet von Kals a. Gr. beide Insassen eines Autos. Ein Pkw fuhr am Montag, 3. Dezember 2012, gegen 22.30 Uhr, auf der Felbertauernbundesstraße B108 von Lienz kommend in Fahrtrichtung Huben. Bei Unterpeischlach überholte der 22-jährige Lenker aus Osttirol auf Höhe einer Verkehrsinsel im Überholverbot einen vor ihm fahrenden Lkw. Durch den Überholvorgang kam der Pkw auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen das längsseitige Brückengelände. Das Fahrzeug wurde durch den Aufprall beinahe in zwei Teile gerissen.
Der Lenker und sein Beifahrer, ein 30-jähriger Kärntner, konnten sich selbstständig aus dem Fahrzeugwrack befreien und wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in das BKH Lienz eingeliefert. Ein Alkomatentest verlief negativ. Die B108 war für rund eine Stunde gesperrt. Umleitungsmöglichkeit bestand über die L393. Die Feuerwehren Huben und Matrei waren mit 44 Mann und sechs Fahrzeugen im Einsatz, dazu das Rote Kreuz Matrei und Lienz sowie die Polizeiinspektionen Huben und Matrei.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images
