Osttiroler Jungbauernschaft/Landjugend vergräbt Zeitkapseln

Ziel des Zeitkapsel-Projekts ist es, eine Verbindung zwischen Tradition und Zukunft zu schaffen. Außerdem stärkt die Aktion die Gemeinschaft der Mitglieder und der Ortsgruppen.

Die Jungbauernschaft/Landjugend Osttirol hat sich in diesem Jahr einem besonders bedeutungsvollen Projekt verschrieben – unter dem Motto „Zeitkapsel – Verbindung zwischen Tradition und Zukunft“ haben sich mehrere Ortsgruppen, nämlich Abfaltersbach, Ainet, Anras, Außervillgraten, Gaimberg, Innervillgraten, Iselsberg-Stronach, Kals, Kartitsch, Lavant, Nußdorf-Debant, Panzendorf, Patriasdorf, Schlaiten, Sillian, St. Johann, St. Veit, Strassen, Tessenberg und Thurn, zusammengeschlossen, um eine Zeitkapselaktion durchzuführen. Diese soll nicht nur die Gemeinschaft der Mitglieder und Gruppen untereinander stärken, sondern auch die persönlichen Geschichten und Wünsche jedes einzelnen widerspiegeln.

Die Idee hinter dem Jahresprojekt: Jede Ortsgruppe hat eine eigene witterungsbeständige und umweltgerechte Zeitkapsel entworfen und gemeinsam gebaut. Die Zeitkapseln wurden mit persönlichen Gegenständen, Geschichten, Erinnerungen und aktuellen Dingen gefüllt – von Handwerkzeugen über Fotos vergangener Veranstaltungen, aktuelle Musik und persönliche Briefe bis hin zu symbolträchtigen Gegenständen aus dem Alltag. Die Zeitkapseln sind damit ein lebendiges Zeugnis der Kultur und Identität der jeweiligen Gemeinde.

 

 

Im Zeitraum zwischen dem 10. und 19. Mai wurden die Zeitkapseln in den jeweiligen Gemeinden gemeinsam vergraben. Bis zum Jahr 2050 bleiben diese Kapseln unter der Erde und bewahren die Botschaften für die kommenden Generationen.

„Unser Ziel mit diesem Projekt ist es nicht nur, eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu schlagen, sondern auch die Gemeinschaft untereinander zu stärken, indem man etwas erschafft, was nicht nur für uns bedeutungsvoll ist, sondern auch für unsere Kinder und Enkelkinder. Wir möchten nicht nur unsere großartigen Traditionen bewahren, sondern auch den Blick nach vorne richten und den kommenden Generationen eine Botschaft hinterlassen”, erklärt Maximilian Jans, Obmann der Jungbauernschaft/Landjugend Osttirol.

 

Text: Redaktion, Fotos: JB/LJ Osttirol

27. Mai 2024 um