„Olls lei a Theata“ feierte in Matrei Premiere

Zu ihrem 25-jährigen Jubiläum bringt die Heimatbühne Matrei sieben lustige Sketches auf die Bühne des Kinosaales Matrei – Lachsalven bei der Premiere am 1. September.

Schon die Einleitung zu „Olls lei a Theata“ ist zum Schreien. Ein altbackenes Paar – köstlich gespielt von Magdalena Klaunzer und Herbert Asslaber – übernimmt die Vorstellung der Schauspieler, der Musikanten, der Sänger und der Ehrengäste. Dass die rechthaberische Frau ihren Gatten dabei ständig bevormundet, ist das erste Highlight der insgesamt sieben Sketches, die die Heimatbühne Matrei zu ihrem 25-jährigen Jubiläum an insgesamt fünf Terminen zum Besten gibt. Bereits die Premiere am 1. September war viel besucht.

v.l.n.r.: Karl Staller, Daniela Larcher und Gerhard Trost in „Die Hauptprobe“

Im zweiten Sketch mit dem Titel „Die Hauptprobe“ geht es um einen Spielleiter (Karl Staller), der sein Stück bei einer öffentlichen Generalprobe zum ersten Mal zeigen möchte und dem die unmotivierten Schauspieler und eine störende Putzfrau dabei einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. In „Der unvergessliche Urlaub“ spielt Michaela Benedikt-Mattersberger Frau Protzig, die von ihrem Traumurlaub auf den „Kanabäischen Inseln“ erzählt. Frau Blätschmoser (Ingrid Marinelli) entlarvt Frau Protzig schlussendlich als Angeberin, die „nur“ am Tristacher See zum Schwimmen war. In „Die Silberne Hochzeit“ lädt ein Mann seine Frau in ein Nobellokal ein und benimmt sich derart daneben, dass die Frau schließlich die Flucht ergreift. Weil er sich das Geld für Fahrstunden ersparen will, möchte ein Mann in „Die Fahrstunde“ seiner Frau das Autofahren selber beibringen. Im Laufe des Sketches muss er jedoch erkennen, dass seine Gattin damit den Führerschein nie machen wird können.

Eine Bläsergruppe mit Hansl Klaunzer und Ernst Wibmer (im Bild) sowie die Öberster Manda gestalteten die Premiere am 1. September musikalisch.

Eine Bläsergruppe mit Hansl Klaunzer und Ernst Wibmer (im Bild) sowie die Öberster Manda gestalteten die Premiere am 1. September musikalisch.

Im 6. Stück stellt Frau Trampl ein Kniggeinstitut – also eine Art Benimmschule – durch ihr Verhalten auf eine schwere Probe. In „Der Gscheide und der Dumme“ treffen sich zwei Herren regelmäßig im Gasthaus. Der Intelligentere der beiden verzweifelt fast beim Versuch, den geistigen Horizont des Dummen wenigsten ein klein wenig zu erweitern.

Weitere Vorstellungen am 14., 22. und 27. September sowie am 3. Oktober 2013, Beginn jeweils um 20.00 Uhr, Eintritt 8 Euro, Kartenreservierungen im Tourismusbüro

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images

02. September 2013 um