Olala Tag 5: Begeisterung, Staunen, Überraschungen!
Das Angebot an visuell-akustischen Eindrücken war auch am Mittwoch, 25.7., – an Tag 5 des Straßentheaterfestivals in Lienz – fast unbegrenzt. Hier die Bilder vom bunten Treiben!
Die Lienzer Innenstadt präsentiert sich derzeit wie eine gigantische Zirkusmanege – mit Künstlern, Akrobaten und Musikern an beinahe jeder Ecke, die Groß und Klein auf die Straßen locken und begeistern.
Viel Aufmerksamkeit zog der spanische Künstler Toni Ortiz mit seinen 3D-Straßenbildern auf sich. Mit „Totem“, so der Name des Projektes auf zwei Meter hohen Holzklötzen, zeigte Ortiz bereits am Dienstag, 24.7., am Hauptplatz, dass man beim Umgehen der Struktur vier verschiedene Gesichter sehen kann.
Auf dem Johannesplatz stellte die katalanische Gruppe „Guixot de 8“ 35 Großspielzeuge auf, die aus recycelten Materialien zusammengebaut wurden. Als Vorlagen dienten Skulpturen großer Meister wie Dali, Picasso, Calder oder Duchamp. Die Zuschauer wurden eingeladen, an den einfallsreichen Gebilden ihre Geschicklichkeit und Phantasie zu beweisen.
Mit ihrem bunten Repertoire von Walzer und Salsa bis Swing und Klezmer zog die 12-köpfige Brass Band „Fanfarniente della Strada“ durch die Lienzer Fußgängerzone. Unbekümmerte Musik zum Vergnügen, Tanzen und Swingen – ein großer musikalischer Spaß!
Auf dem Lienzer Hauptplatz katapultierte der „Circus Geek & Pangottic“ das Jonglieren in eine neue Dimension. Die beiden britischen Jongleure warfen sich auf dem sich drehenden Roulette-Rad in bis zu 2,5 Meter Höhe Keulen zu.
Ringe haben es dem Japaner Miyam angetan. Mit seinen Jonglagen zauberte er gestern am Lienzer Hauptplatz magische Muster in die Luft – und dies in einem Tempo, das verblüffte!
Dass vor ihm keiner sicher ist und dass ihn nichts aufhalten kann, zeigte ebenfalls am Hauptplatz „The Pigeon Chaser“ (Shiva Grings) aus Irland. Der „Taubenjäger“ bewies sein unglaubliches Improvisationstalent, indem er den Ort, das Publikum, ja sogar Tauben in seine Show miteinbezog und mit allem und jedem seinen Spaß hatte.
In Lienz kein Unbekannter ist „Adrian Schvarzstein“, der in den vergangenen Jahren schon des Öfteren als „Greenman“ oder in „Pirlin“ mit seinem Hang zu Chaos und Absurditäten für große Menschenaufläufe und schallendes Gelächter gesorgt hat. Gemeinsam mit „Jurate Sirvyte Rukstele“ war er gestern Garant für einzigartige Improvisationen und urkomische Situationen!
Für Osttirol heute fing Hanna Dengg das extravagante Olala-Programm an Tag 5 in Bildern ein.

































