Olala: Regen setzte Turm stark zu – zerstört
Der dritte Tag des Straßentheaterfestivals war dominiert vom Bau des „Turms zu Lienz“. Das vom Regen stark in Mitleidenschaft gezogene Pappkarton-Gebilde wurde zerstört.
Der Turmbau des Franzosen Olivier Grossetete erregte beim 24. Internationalen Straßentheaterfestival Olala in Lienz viel Aufmerksamkeit. Zahlreiche Freiwillige halfen mit, um aus tausenden Kartons und hunderten Metern Klebeband einen Turm zu bauen. Inklusive der Kuppel wurde das Bauwerk schließlich 20 Meter hoch. Noch am Donnerstagvormittag war Olivier Grossetete voll Euphorie: „Ich glaube, der heutige leichte Regen setzt dem Turm nicht so stark zu. Schlechter wäre heftiger Wind. Das Ergebnis steht für mich sowieso nicht im Mittelpunkt, sondern das gesellschaftliche Ereignis, gemeinsam am Turm zu Lienz zu bauen“, meinte er.
Doch am Nachmittag begann es derart stark zu regnen, dass der Zwiebelturm einknickte. So wurde das in Mitleidenschaft gezogene Bauwerk am Freitagmorgen, kurz vor 9.00 Uhr, zerstört. Rund 20 Freiwillige brachten das Pappkarton-Gebilde mit Hilfe von Seilen zum Einsturz. Für den Künstler aus Frankreich sicher kein großes Problem. Denn als Höhepunkt der Aktion von Grossetete war ohnehin die Zerstörung des Turms geplant.
Und auch sonst war am Donnerstag die Lienzer Innenstadt wieder geprägt von Straßenkünstlern, Akrobaten, skurrilen Polizisten, phantastischen und magischen Shows. Der beliebte „Green Man“ und viele weitere Künstler sorgten von 16.00 bis 19.00 Uhr auch am Rauterplatz in Matrei für Straßentheater-Atmosphäre.
Text: Redaktion, Fotos: Brunner Images, Osttirol heute, Video: Osttirol heute/Martino Le


