OLALA 2017 – und die Welt steht wieder Kopf!
Die Vorbereitungen laufen, das Programm steht: Man darf sich wieder auf die letzte Juliwoche freuen. Denn dann startet am 25.7. OLALA in seine inzwischen 26. Auflage.
Bei der quirligen Truppe „Machine de Cirque“ aus Kanada steht die Welt am Abend des 25. Juli 2017 in Lienz Kopf bzw. ist schon untergegangen. Aber kein Grund zur Panik: Die Grenzen zwischen Raum und Zeit werden beim Eröffnungsevent von OLALA am Parkplatz von Schloss Bruck ohnehin ausgehebelt. „Machine de Cirque“ sind ebenso wie der US-Amerikaner Jamie Adkins, der am 28. und 29. Juli mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit Balanceakte auf dem Küchenstuhl, auf widerspenstigen Leitern und dem Hochseil meistern wird, Vertreter des „Cirque Nouveau“.
Der „Neue Zirkus“
Bei „Cirque Nouveau“ handelt es sich um ein Genre in der darstellenden Kunst, das in Frankreich entstanden ist und sich in den letzten 30 Jahren in vielen Ländern etabliert hat. „Wir haben im heurigen Programm ganz bewusst einen Schwerpunkt auf Cirque Nouveau-Produktionen gelegt“, informieren dazu Hans Mutschlechner und Gabi Schwab vom OLALA-Organisationsteam. „Der neue Zirkus ersetzt die Manege durch die Theaterbühne – in einem Zelt, einem Theater oder auf der Straße. Das Credo der Protagonisten ist die Metamorphose, die Verwandlung von Material und Form. Alte Traditionen werden gebrochen, Elemente der Akrobatik verschmelzen wie selbstverständlich mit Clownerie, Tanz, Pantomime, Musik und darstellender Kunst und neuen Medien. Das Ergebnis ist ein unglaublich vielfältiges Erlebnis, das zeigt, dass Zirkus weit mehr sein kann, als bunte Unterhaltung.“ Cirque Nouveau soll, wie Mutschlechner weiter ausführt, auch die Stoßrichtung für die Zukunft von OLALA sein und weiterhin die Bedeutung von OLALA als internationales Festival in Europa unterstreichen. Aus Kanada, Spanien, Frankreich, Italien, den USA, Indien, den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien kommen die 12 verschiedenen Acts, die in den Straßen und auf den Plätzen von Lienz verzaubern und überraschen werden.
Installationen & Sideshows
Bunte Schafe im Antoniuspark, LED-Körper auf dem Schlossgelände sowie an der Spitalsbrücke und eine riesige Skulptur auf dem Johannesplatz – die Farbtupfer des Festivals OLALA 2017, das vom 25. bis 29. Juli über die Bühne geht, werden die Sideshows „Cabaret de Poche“ und „Twisted Fairground“ sowie die Installationen von „Circus Lumineszenz“, Fanni Somogyi`s „Popsheep“ und „The Face“ von Thomas Voillaume und Florian Giradot sein. Die Einladung steht! Wer will, kann in eine unglaublich faszinierende Welt aus Klängen, Farben und Licht eintauchen.
BeNeJux und Walkacts
OLALA – und der holländische Wahnsinn grassiert wieder in Lienz. Viele der Protagonisten sind bereits bekannt, die Programme aber durchwegs neu erdacht. Wer z.B. ein Spiel an dem faszinierenden Spielautomaten von „Tukkers Connexion“ wagen will, der hat dazu am 28. und 29. Juli Gelegenheit. Und wer weiß, vielleicht gewinnt man auch den Jackpot? Zu einem Rendezvouz unter ihrem Rock lädt Victorine Pasman all jene ein, die die Chance ergreifen wollen, ungestört fremde Leute kennen zu lernen. „Heart Attack“ ist der bezeichnende Titel dafür. Freuen darf man sich außerdem auf „Carpool“ von „Bolwerk“, „Headspace“ von „Electric Circus“ und vieles andere mehr. Auf Puppenspieler Mathias Trautmann und seinen sprechenden Elefanten Jochen könnte man am 28. und 29. Juli treffen, wenn man sich auf das Abenteuer OLALA einlässt. „Als weitere Walkacts konnten wir ’Body Parts’ von ’Snuff Puppets’, ’Schach’ von ’Oakleaf’ oder die ’Ganzenparade’ gewinnen“, berichtet Gabi Schwab abschließend. „Laufend neue Informationen und in Kürze auch das gesamte Programm mit allen Details sind wieder unter www.olala.at abrufbar!“
Text: E. & J. Hilgartner, Fotos: Journal und OLALA




