Österr. Alpenverein begrüßte 500.000stes Mitglied
In Osttirol hat der größte alpine Verein Österreichs rund 5.000 Mitglieder. Am meisten Alpenvereins-Mitglieder gibt es in Wien, gefolgt von Tirol und Oberösterreich.
Eine besondere Überraschung hatte der Alpenverein Mitte Jänner für eine vierköpfige Familie aus Salzburg parat. Mit dem Beitritt von Marina Lainer und Johannes Huttegger sowie ihrer 2- und 6-jährigen Söhne zur Sektion Großarl-Hüttschlag wurde beim Österr. Alpenverein das 500.000ste Mitglied registriert. Alpenvereinspräsident Dr. Andreas Ermacora besuchte die Familie Mitte Jänner in Salzburg und überreichte einen Gutschein für ein Wochenende im Bergsteigerdorf Mauthen inklusive Aktivprogramm im ÖAV-Freizeitpark. „Das Kletterangebot für Kinder in der Sektion ist wirklich toll. Das war für uns der Auslöser, dass wir gleich die ganze Familie anmelden. Die Jugendleiter haben einen guten Draht zu den Kindern, und unser Großer ist bereits mit voller Begeisterung dabei“, freuten sich Marina Lainer und Johannes Huttegger.
14.229 Personen sind dem Alpenverein im Vorjahr neu beigetreten, das entspricht einem Mitgliederzuwachs von 2,9%. Den Sprung von 400.000 Mitgliedern auf die halbe Million schaffte der Verein in nur fünf Jahren. „Ende der 1990er-Jahre waren wir noch 250.000, seitdem hat sich die Mitgliederzahl verdoppelt. Eine halbe Million Menschen, die eine große Leidenschaft für die Berge verbindet und die sich für alle Spielformen des Bergsports begeistern, ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Unsere Mitglieder unterstützen mit ihrem Beitrag nicht nur die Schutzhütten und Wanderwege, sondern auch den Erhalt der alpinen Naturräume“, so der Präsident.
Die Wiener sind im Alpenverein mit 113.846 Mitgliedern am stärksten vertreten, an zweiter Stelle folgt das Bundesland Tirol mit 103.722 und auf dem dritten Rang Oberösterreich mit über 65.400 Mitgliedern. In Osttirol ist der Österr. Alpenverein mit Sektionen in Lienz, Matrei, Sillian und dem Defereggental vertreten, die rund 5.000 Bergbegeisterte zu ihren Mitgliedern zählen dürfen.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Alpenverein/Freudenthaler


