ÖAMTC-Pannenhilfe: Rd. 3400 Einsätze in Osttirol
Bei durchschnittlich neun Einsätzen pro Tag erhielten im vergangenen Jahr Autofahrer im Bezirk Lienz Unterstützung und Hilfeleistung durch die Pannenfahrer des ÖAMTC.
Als Hauptgrund für die Steigerung der Einsätze gegenüber 2011 um rd. 6 Prozent gibt der ÖAMTC die Kältewelle an, die Österreich Ende Jänner bzw. Anfang Februar 2012 mit arktischen Temperaturen im Griff hatte. Zusätzlich gab es im Dezember eine Phase, in der die Temperaturen zwar nicht ganz so niedrig waren, es aber längere Zeit konstant kalt blieb. Einsatzstärkster Monat war der Februar 2012 mit rd. 390 Einsätzen, gefolgt vom Jänner 2012 mit ca. 370 Einsatzfahrten.
Die Hitliste der Einsatzgründe führten auch 2012 Probleme mit der Batterie (ca. 32 Prozent) an. Über 1 080 Mal mussten die „Gelben Engel“ im Vorjahr wegen schwacher, leerer oder defekter Batterien ausrücken. Auf Platz zwei folgten rund 680 Einsatzfahrten wegen Problemen mit dem Motor oder dem Motormanagement. Die übrigen Hilfestellungen entfielen vor allem auf Probleme mit dem Starter (ca. 10 Prozent), Kfz-Aufsperrdienste (ca. 6 Prozent) und die Kraftstoffanlage (ca. 5 Prozent). Der ÖAMTC-Abschleppdienst, der nach größeren Schäden zum Einsatz kommt, ist österreichweit rund 210 200 Mal gebraucht worden, davon 30 000 Mal in Tirol.
„Die Wartezeit auf die Gelben Engel blieb mit durchschnittlich 33 Minuten auch im Vorjahr erfreulich niedrig“, freut man sich von Seiten des ÖAMTC. Außerdem gelang es den ÖAMTC-Pannenfahrern in neun von zehn Fällen, ein liegen gebliebenes Fahrzeug wieder flott zu machen. Die dafür notwendige Zeit lag im Schnitt bei 18 Minuten – je nach Art der Panne.
Text: E. Hilgartner, Foto: Journal/Sulzenbacher