Notlager in Lienzer Schule eingerichtet
Der Bus einer Schülergruppe aus dem tschechischen Boskovice blieb bei der Heimreise am Iselsberg stecken – in der VS Lienz Süd wurde ein Notquartier eingerichtet.
Unfreiwillig in die Verlängerung ging für 59 Schülerinnen und zehn Lehr- und Begleitpersonen aus Tschechien die Skischulwoche am Lienzer Zettersfeld. Nachdem die Drautalstraße am Freitag, 31. Jänner, wegen des massiven Schneefalls für Busse gesperrt war, wählte der Busfahrer für die Heimreise die Route über den Iselsberg. Der Bus samt Anhänger blieb jedoch auf der Glocknerstraße trotz Ketten im Schnee stecken.
In Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft, dem Roten Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr Lienz richtete die Stadtgemeinde im Turnsaal der Volksschule Süd umgehend eine Notunterkunft für die Urlaubergruppe ein. Die Nacht von Freitag auf Samstag verbrachten die Skiurlauber in der Schule. Die Lienzer Bürgermeisterin LA DI Elisabeth Blanik versprach ihnen am Freitagabend an Ort und Stelle, dass sie bei Bedarf auch noch eine weitere Nacht in der Volksschule nächtigen können.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images


