Viele staunten bei der Naturgeschichten-Eröffnung
Am Abend des Sonntag, 29. Juli, wurden die 4. Osttiroler Naturgeschichten in St. Jakob eröffnet – Akrobaten, Stelzenfiguren und Feuertänzer begeisterten nicht nur die Kinder.
Zu Beginn marschierte der viereinhalb Meter große Riese Emil, begleitet von der Musikkapelle St. Jakob i. D. zum Posthofareal, der bis auf den letzten Platz gefüllt war. Alle wollten die Attraktionen bei der Eröffnung der 4. Osttiroler Naturgeschichten am Sonntagabend sehen. Die Moderatorin, Schauspielerin und Kabarettistin Lilly Staudigl führte durch die kreative Auftaktveranstaltung und lobte gleich zu Beginn Carmen Hauser als guten Geist der Naturgeschichten. „Wir waren auf der Suche nach einem Produkt, das zu unserer phantastischen Natur passt und für die ganze Familie etwas bietet“, erzählte Bürgermeister Mag. Gerald Hauser von den Anfängen der Osttiroler Naturgeschichten. „Er sagt, Menschen brauchen Geschichten“, so führte die Moderatorin den Erzähler Christian Stefaner ein. Dieser erzählte anschließend von einem Seiltänzer und einem Traumdeuter. Die Sage vom Schnabelmensch wurde vom Zirkus Meer aus Innsbruck mit einer sehenswerten Show unter Mitwirkung von Feuertänzern, Stelzenfiguren und Bodenakrobaten äußerst aufwändig inszeniert. Der Leonardo-Ring – eine Weiterentwicklung einer Arbeit des Renaissancemeisters Leonardo da Vinci – kam ebenso zum Einsatz wie ein Pendelring mit 2,5 Metern Durchmesser. Pyrotechnik und die örtliche Musikkapelle gaben der Show viel Dynamik. Viele Besucher bezeichneten diese Eröffnungsfeier als gelungenste in der Geschichte der Osttiroler Naturgeschichten.
