Nationalpark: Sonderschau „Leben am Limit“

In der Sonderausstellung des heurigen Sommers im Nationalparkhaus in Matrei wird die Anpassung der Pflanzen auf die Bedingungen im Hochgebirge dargestellt.

„Leben am Limit“ – die diesjährige Sonderausstellung im Nationalparkhaus in Matrei rückt die Überlebenskünstler der Pflanzenwelt in den Fokus. Nirgendwo in Mitteleuropa kann man mit einem einzigen Rundblick gleichzeitig mehr Lebensraumtypen erfassen als in den Alpen. Auch im Nationalpark Hohe Tauern schufen die Sonnenstrahlen, die Kälte, das Wasser, der Wind und die Geologie ein unglaublich reichhaltiges Mosaik an verschiedenartigen Lebensräumen.

In der Sonderausstellung, die von Nationalpark-Ranger Andreas Rofner gestaltet wurde, wird der Besucher auf eine Wanderung durch die Höhenstufen des Nationalparks mitgenommen und lernt dabei anschaulich die Anpassung der Pflanzen an ihren Lebensraum kennen. Von wachsartigen Blättern über Haare als Sonnenschutz bis hin zur „Kletterausrüstung“ einiger Pflanzen gibt es hier viel Spannendes zu entdecken.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: NPHT/Asslaber

24. Juli 2015 um