Nationalpark Hohe Tauern: 16 neue Junior-RangerInnen in Osttirol ausgebildet
Mit dem Bus in die Ausbildung lautete auch 2021 das Motto für 16 Tiroler Jugendliche im Rahmen ihrer zweiwöchigen Ausbildung im Tiroler Anteil des Nationalparks Hohe Tauern .
Zu allen Ausbildungstouren im Nationalpark reisten die Jugendlichen aus Nord- und Osttirol im Alter von 12 bis 14 Jahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Die in zwei Abschnitte gegliederte Ausbildung stellt einen Einblick in alle Arbeitsfelder einer Nationalparkrangerin/eines Nationalparkrangers dar und vermittelt auch wichtige Grundlagen und Zusammenhänge zur Natur- und Kulturlandschaft des Nationalparks Hohe Tauern. Aber nicht nur Flora & Fauna sowie Geologie & Glaziologie standen auf dem Stundenplan, sondern auch Orientierung, Wetterkunde und alpine Gefahrenkunde.
Auch die Themen Glaziologie und Geologie wurden behandelt.
In der zweiten Ausbildungswoche setzten die Junior-RangerInnen das erlernte Wissen in der Praxis ein – mit ersten Führungen, bei denen das erworbene Wissen mit viel Begeisterung weitergegeben wurde. Die Ausbildung ist für die Jugendlichen auch eine körperliche Herausforderung: In 10 Ausbildungstagen wurden 70 Kilometer und 5.000 Höhenmeter bewältigt!
Die Junior-RangerInnen im Angesicht des höchsten Berges Österreichs
„Durch die gute Zusammenarbeit von VVT, Gemeinden und Tourismusverband Osttirol ist es uns gelungen, die wichtigsten Ausgangspunkte in den Nationalpark Hohe Tauern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Sommer erreichbar zu machen. Die Junior-Rangerinnen und Junior-Ranger nutzten das Angebot bereits im zweiten Jahr in Folge und sind damit auch Vorbild für ein naturnahes Nationalparkerlebnis, beginnend bereits bei der Anreise“, so die für Naturschutz, den Nationalpark und den öffentlichen Verkehr zuständige LH-Stv. Ingrid Felipe.
Text: Redaktion, Fotos: NPHT/Angermann