Festspielhaus Erl: Matreier Sängerin Sara De Blue begeisterte bei Jazz Night 2020
Als erste Tiroler Jazz-Formation gastierte am 29. August „Flo’s Jazz Casino“ im ausverkauften Erler Festspielhaus. Vokal waren Sara Koell und Jack Marsina mit an Bord.
Dass man auch in Corona–Zeiten mit einem breiten musikalischen Angebot erfolgreich sein kann, hat das Festspielhaus in Erl bewiesen: Am 29. August gastierte als erste Tiroler Jazz–Formation im ausverkauften Festspielhaus Flo’s Jazz Casino mit den SängerInnen Sara De Blue & Jack Marsina, der auch ein hervorragender Trompeter ist, bei der Jazz Night 2020. Derart hochwertige Jazz–Klänge im vokalen und instrumentalen Bereich stellten eine musikhistorische Innovation im Festspielhaus dar.
Die MusikerInnen und SängerInnen ernteten für ihren Auftritt nach mehreren Zugaben minutenlangen Applaus und „Standing Ovations“. Organisiert wurde die Veranstaltungsreihe vom Land Tirol. Landesmusikdirektor Helmut Schmid freute sich gemeinsam mit mehreren hundert ZuhörerInnen und erhielt stellvertretend viel Lob dafür, dass das Land Tirol neben Volksmusik in diesem Ausnahmesommer auch Klassik, Jazz und Pop fördert.
Mit stimmungsvoller Musik aus den amerikanischen Jazz Clubs der 20er-Jahre und mit anspruchsvollen Eigenkompositionen der Bandmitglieder und SängerInnen war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Osttiroler Sängerin Sara Koell (bekannt u.a. aus „The Voice Of Germany“, „Eurovision Songcontest Pre Selection“ und der „ORF All Star Band“) verzauberte das Publikum mit ihrer wundervollen Stimme. Der charmante und stimmgewaltige Sänger Jack Marsina, der im Italo-Style bereits zu den erfolgreichsten österreichischen „Croonern“ gehört, begeisterte auch mit seinen virtuosen Trompeten–Soli.
Gemeinsam mit einer der hervorragendsten Jazz–Bands des Landes, „Flo’s Jazz Casino“, die vom Schlagzeuger und Bandleader Florian Baumgartner gegründet wurde, präsentierten sich neben den Gesangskünstlern absolute Aushängeschilder der heimischen Instrumental- Szene, wie Florian Bramböck (Saxophon), Robert Sölkner (Piano) und Florian Hupfauf (Bass).
Text: Redaktion, Foto: Wolfgang Alberty