Lienzer Standesbeamten hatten 2016 viel zu tun
Ein leichtes Minus bei Trauungen, aber 29 Prozent mehr Scheidungen als 2015 verzeichnete man im Vorjahr beim Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Lienz.
Der Standesamts- und Staatsbürgeschaftsverband Lienz umfasst die Gemeinden Lienz, Ainet, Amlach, Assling, Dölsach, Gaimberg, Iselsberg-Stronach, Lavant, Leisach, Nikolsdorf, Nußdorf-Debant, Oberlienz, St. Johann i.W., Schlaiten, Thurn und Tristach. Wie ein Auszug aus der Statistik für 2016 zeigt, war das Vorjahr ein sehr arbeitsreiches Jahr für die StandesbeamtInnen.
Der Schritt ins Eheglück wurde im Vorjahr im Standesamtverband 174 Mal gewagt. 142 Trauungen fanden in der Liebburg, 32 auf Schloss Bruck statt. 2015 waren es 176 Paare gewesen, die den Bund fürs Leben eingingen. Der Großteil der Neo-Ehepaare des Jahres 2016 stammt aus einer der Gemeinden des Verbandes und aus anderen Regionen Osttirols. 37 Paare mit Wohnsitz in einem anderen österreichischen Bundesland entschieden sich für Lienz als Ort ihrer Eheschließung, je 9 Frauen und Männer reisten für ihr Ja-Wort in Lienz aus dem Ausland an.
Während die Anzahl der Eheschließungen leicht rückläufig war, streiften sich 2016 wesentlich mehr Frauen und Männer als 2015 den Ring von den Fingern. Insgesamt 57 Paare mussten im Vorjahr erkennen, dass der Bund fürs Leben nicht immer „ewig“ hält. Gegenüber 2015 stieg die Zahl der Scheidungen damit um rd. 29 Prozent an. Von den Frauen und Männern, die sich damit auch offiziell trennten, hatten zuvor 28 als Paare ihre Ehe in Lienz geschlossen, 29 aber außerhalb des Standesamtsverbandes Lienz.
Text: Redaktion, Foto: Fotolia/Einur


