Lienz: Regionsmanagement Osttirol stellt „Kinderschutz im Verein“ in den Fokus

Im Rahmen des LEADER-Projektes „Handwerkszeug für die Vereinsarbeit“ lud das Regionsmanagement Osttirol zum Workshop „Kinderschutz im Verein wirksam umsetzen“ ins Bildungshaus Osttirol ein.

Unter der Leitung von Psychologin, Psychotherapeutin und Traumatherapeutin Mag. Janette Burgstaller, MSc, wurden zentrale Themen des Kinderschutzes praxisnah und einfühlsam beleuchtet. Der Workshop richtete sich an alle Interessierten und widmete sich grundlegenden Fragen wie: Was sind Kinderrechte? Was ist der Unterschied zwischen Spaß und Gewalt? Wann fängt Gewalt an und welche Formen gibt es? Wo kann ich mich bei Verdacht hinwenden? Und warum ist ein Kinderschutzkonzept für Vereine und Organisationen so wichtig?

Vertreterinnen zahlreicher Organisationen – darunter die Sportunion Raika Lienz, die Dekanatsjugend Lienz und Sillian, die Jungschar, die Volksschulen Lienz Nord, Michael Gamper, Lienz Süd und Kartitsch, der ASVÖ, die Familiennester, der Kinderschutz sowie die Mittelschule Abfaltersbach zeigten sich von den Inputs begeistert.

Die Teilnehmerinnen setzten sich intensiv mit den Fragen auseinander und gewannen nicht nur wertvolle Erkenntnisse, sondern auch klare Handlungsempfehlungen. Das Ergebnis war ebenso berührend wie motivierend: Es wurde deutlich, dass in den teilnehmenden Organisationen bereits vieles umgesetzt wird. Dennoch gab es einige Aha-Erlebnisse und die Bestätigung, dass ein Kinderschutzkonzept ein wachsender und kontinuierlicher Prozess ist, um Kinder und Jugendliche wirksam zu schützen und Risiken zu minimieren.

„Alle Teilnehmerinnen haben auf die eine oder andere Weise bereits ein Kinderschutzkonzept erarbeitet oder beschlossen, ein solches zu entwickeln. Dieser inspirierende und anregende Workshop hat gezeigt, dass Kinderschutz in Vereinen und Organisationen mit Bewusstsein beginnt und durch gemeinsames Engagement wächst. Der Workshop war ein wichtiger Schritt für ein sicheres und schützendes Umfeld für Kinder und Jugendliche in Vereinen und Institutionen in der Region“, betonte Organisatorin Simone Ortner-Trebo vom Regionsmanagement Osttirol.

 

 

Text: Redaktion, Fotos: Regionsmanagement Osttirol

17. Dezember 2024 um