„Lebensbilder El Salvador“ in der Angerburg und in Matrei
Zwei ProjektmitarbeiterInnen von Bruder und Schwester in Not erzählen am 13. und 14.11.2012 über Lebensumstände, die Traditionen und die Schönheit El Salvadors.
Täglich verlassen rund 500 Menschen ihre Heimat El Salvador, das kleinste aller mittelamerikanischen Länder. Auf der Suche nach einer besseren Zukunft nehmen sie den gefährlichen Weg nach Mexiko oder in die USA auf sich. Hoffnung, Mut und Solidarität sind trotz widriger Umstände unter den Daheimgebliebenen in El Salvador spürbar. Jessica Mireya Gutiérrez und Lucas Evangelista Argueta, zwei ProjektmitarbeiterInnen von Bruder und Schwester in Not, bringen ihre Zuversicht im Rahmen des Bildungsprogramms „Lebensbilder“ mit nach Tirol. Die beiden sind am Dienstag, 13. November um 20.00 Uhr, in der Bücherei Matrei und am Mittwoch, 14. November um 20.00 Uhr, in der Angerburg in Lienz zu Gast und gewähren Einblicke in die salvadorianischen Lebenswelten.
Jessica Mireya Gutiérrez ist 39 Jahre alt und Ärztin. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Bruder, ihren Eltern und ihrer Großmutter in der Hauptstadt San Salvador. Als Ärztin arbeitet sie für die gemeinnützige Organisation „Circulo Solidario“. In Tirol möchte sie den Menschen einen Eindruck von der Schönheit El Salvadors geben, ihnen aber auch von den Schattenseiten berichten. Lucas Evangelista Argueta ist 27 Jahre alt und hat Agrarwissenschaft studiert. Mit seiner Mutter und seinen zwei Schwestern lebt er im Osten El Salvadors und arbeitet derzeit für die Stiftung „Fundación Segundo Montes“. Dort unterstützt er vor allem kleinbäuerliche Familien im Bereich biologische Landwirtschaft. Er wird einen Einblick in seine Kindheit und in die kulturellen Traditionen El Salvadors geben und auf die vielfältigen Probleme in seinem Heimatland hinweisen.
Weitere Informationen unter www.zukunft-teilen.at
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Bruder und Schwester in Not