Lawine in Südtirol fordert zwei Todesopfer aus Osttirol

Im Südtiroler Madritschtal wurde eine Skitourengruppe aus Sillian am Dienstag, 26. März, in den Mittagsstunden von einer Lawine erfasst – zwei Osttiroler tot.

Eine sechsköpfige Skitourengruppe aus Sillian hatte in der Nacht von Montag auf Dienstag auf der Zufallhütte (2 256 Meter) im Talschluss von Martell übernachtet. Am Dienstag, 26. März, brachen die Osttiroler in den Mittagsstunden zu einer Skitour auf. Unterhalb der Madritschspitze löste sich auf rund 2 800 Metern eine Lawine, mehrere Personen wurden verschüttet. Ein Mitglied der Gruppe konnte sich selbst aus der Lawine befreien und löste Alarm aus. Hubschrauber konnten wegen des schlechten Wetters nicht starten. Bergretter aus Sulden, Latsch und Martell stiegen zum Unglücksort auf. Hundeführer der Hundestaffel Vinschgau waren mit ihren Lawinensuchhunden ebenfalls im Einsatz. Der 61-jährige Lienzer Robert Schupfer, langjähriger Mitarbeiter der Tiroler Gebietskrankenkasse, und der 50-jährige DI Klaus Schneider, Geschäftsführer der Firma Durst in Lienz/Peggetz, konnten nur mehr tot geborgen werden.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: commons.wikimedia.org, Autor: Plentn

27. März 2013 um