Lautstarkes „Rante Putante“-Treiben in Sillian
Dass Sillian die Narrenhochburg Osttirols ist, wurde wieder einmal durch den großen Faschingsumzug bewiesen, und am Ende stand traditionell die Hexenverbrennung.
Am letzten Tag des Faschings zogen ab 14.00 Uhr zahlreiche Närrinnen und Narren durch das Ortszentrum der Oberländer Marktgemeinde. „Wir lassen uns sicher nicht vertreiben – Der Umzug muss auf der B 100 bleiben“, demonstrierte die Sillianer Narrengilde für die traditionelle Route des Umzugs.
Militärmusik und Narrengarde sorgten für viel Stimmung in der Osttiroler Narrenhochburg, und lautstark hallte es immer wieder „Rante Putante“ durch die Straßen. Dass Erwin’s Stubenmädchen neuerdings für frischen Wind im Sillianer Gemeindeamt sorgen, erfuhr man beim Faschingsumzug exklusiv. Und auch dass der Sillianer Ortspfarrer mit „Anno’s Mission Glockensprung“ demnächst Felix Baumgartner Konkurrenz machen will, sorgte für Aufsehen und Diskussionen unter den Hunderten Zuschauern, die am Nachmittag des Faschingsdienstag die Sillianer Straßen und Gassen säumten.
Schließlich wurde unter der Aufsicht von Gräfin Karin und Graf Alois am Sillianer Marktplatz zum Faschingsausklang die Hexe verbrannt, doch das närrische Treiben dauerte in der Oberländer Marktgemeinde wohl noch bis Mitternacht. Philipp Brunner hat sich unter die Pustertaler Narren gemischt und uns diese Schnappschüsse mitgebracht.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images