Kriegsdrama feierte in Lienz Österreich-Premiere

Am 3.4. wurde der Spielfilm über den furchtbaren „Krieg an der Gebirgsfront“ in Rom erstmals gezeigt. Am Samstag, 27.9., lud man im CineX in Lienz zur Österreich-Premiere.

Der Filmemacher, Regisseur und Kameramann Hubert Schönegger aus Winnebach hat mit seinem Spielfilm „Tränen der Sextner Dolomiten“ ein beeindruckendes Werk über den sinnlosen, entbehrungsreichen Kampf im Gebirge im Winter 1915/1916, über die übermächtigen Naturgewalten und die Menschen, wie sie damals gelebt, gefühlt und geliebt haben, geschaffen. Grundlage des „Dramas ohne Helden“ waren die Tagebuchaufzeichnungen eines Südtirolers, der die Schrecken des Krieges an der Dolomitenfront live miterlebt hatte sowie akribische Recherchen und Erinnerungen Hubert Schöneggers an Erzählungen seines eigenen Großvaters.

Filmemacher Hubert Schönegger gilt als einfühlsamer Beobachter und Meister der bewegten Bilder. Mit seinem ersten Spielfilm ist ihm ein bewegendes Drama über den Gebirgskrieg (1915-1918) an der Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Italien gelungen.

Filmemacher Hubert Schönegger gilt als einfühlsamer Beobachter und Meister der bewegten Bilder. Mit seinem ersten Spielfilm ist ihm ein bewegendes Drama über den Gebirgskrieg (1915-1918) an der Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Italien gelungen.

Daraus reifte in einem langen, intensiven Prozess der erste Spielfilm des erfahrenen Dokumentarfilmers, den er mit vielen Darstellern aus der Region produzierte. Die Hauptrollen besetzte er mit Florian Sumerauer aus Tristach, Thomas Prenn aus Toblach sowie Jasmin Barbara Mairhofer aus dem Ahrntal in Südtirol. In Nebenrollen sind die bekannten Schauspieler Gedeon Burkhard und Christiane Filangieri zu sehen.

Gedeon Burkhard im Gespräch mit Jasmin Barbara Mairhofer, die im Film die „Anna“ verkörpert.

Gedeon Burkhard im Gespräch mit Jasmin Barbara Mairhofer, die im Film die „Anna“ verkörpert.

Allein die Vorbereitungen für den Film, der mit einem Gesamtbudget von rd. 500.000 Euro und einem relativ kleinen Team von ca. 15 Leuten (unter ihnen auch Peter Leiter aus Sillian) umgesetzt wurde, zogen sich über drei Jahre hin. Das Projekt wurde von der BLS (Business Location Südtirol), dem Fernsehsender RAI cinema, der Sextner Bergbahnen AG, der Fa. Leitner ropeways sowie den Tourismusverbänden Hochpustertal, Sextner Dolomiten und Osttirol finanziell unterstützt. Die digitale Nachbearbeitung und Effekte lieferte Alexander Zeidler aus Strassen (Mitarbeiter im Filmstudio der geosfilm in Winnebach), die Musik zum Film stammt aus der Feder des Welsberger Komponisten Hansjörg Mutschlechner.

Philipp Brunner war bei der Premiere im CineX am Samstag, 27.9., dabei. Hier die Infos über die Spielzeiten im CineX: http://www.cinex.at/2014/09/tranen-der-sextner-dolomiten

Text: J. Hilgartner

29. September 2014 um