Kolpingfamilie Lienz berichtete von aktivem Jahr 2024
Besonders erfreulich waren bei der Generalversammlung die zahlreichen Neuaufnahmen und die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurden Norbert Hopfgartner und Franz Niedertscheider ausgezeichnet.
Die Generalversammlung der Kolpingsfamilie Lienz fand am Samstag, 26. April, unter dem Vorsitz von Meinhard Pargger und Kolping-Präses Bruno Decristofero statt. Neuwahlen standen heuer nicht auf der Tagesordnung, jedoch wurde Monika Wilhelmer neu in den Vorstand gewählt.
Eva Karré berichtete über die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Neben den traditionellen Fixpunkten wie der Kolping-Bergmesse am Schoberköpfel, dem Osterbasteln und dem Kinderflohmarkt stellte die Teilnahme am Sommerfest Lienz ein besonderes Highlight dar. Durch den Erlös dieser Veranstaltung konnten 5.150 Euro an Kolping-Chapadinha-Brasilien gespendet werden. Meinhard Pargger überreichte die Spende symbolisch an Coceicao Da Silva Bergmann. Mit dem Betrag wird der Ausbau einer Näherei in Brasilien finanziert, wofür auch weiterhin Spenden benötigt werden. Eine weitere Benefizveranstaltung der Kolpingsfamilie Lienz ist bereits geplant.
Besonders erfreulich waren 2024 die zahlreichen Neuaufnahmen und die Ehrung langjähriger Mitglieder. Unter anderem wurden Norbert Hopfgartner und Franz Niedertscheider für ihre 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Zufrieden zeigte sich Vorsitzender Meinhard Pargger mit der wirtschaftlichen Entwicklung sowie mit der Auslastung des Hauses – also mit der Saal- und Seminarraumvermietung oder auch der Besetzung des Jugendheimes. „Der Kolpingfamilie ist es leider auch weiterhin nicht möglich, Erneuerungsrücklagen zu bilden. Deswegen sind bei jeder größeren Investition Subventionen notwendig“, erklärte Pargger, der sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei der MTF-Foundation bedankte. Diese Stiftung aus Liechtenstein habe maßgeblich zu den bisherigen Investitionen beigetragen.
Einen besonderen Dank richtete der Vorsitzende auch an die Stadtgemeinde Lienz, die ein verlässlicher Unterstützer sei. Die fast ausschließlich ehrenamtlichen Organe des Vereines Kolpingfamilie Lienz könnten sich auf die Stadtgemeinde verlassen. Das Kolpinghaus ist über 40 Jahre alt und in die Jahre gekommen. Weitere Renovierungen und Sanierungen sind notwendig.
Nach dem Fenster- und Fassadentausch, der barrierefreien Erneuerung der WC-Anlagen und des Eingangsbereiches sowie Erneuerungsinvestitionen im Jugendheim steht als nächstes Projekt die komplette Innensanierung des Erdgeschosses an. „Die Kostenschätzungen liegen bei 216.000 Euro. Das ist enorm viel Geld, das wir nicht haben“, stellt der Vorsitzende dazu fest. Die Kolpingfamilie könne zur Bedeckung einen Betrag von 70.000 beisteuern. „Ich hoffe sehr, dass diese letzte Großinvestition im Kolpinghaus durch Förderungen bzw. Subventionen ausfinanziert werden kann“, so Pargger.
Text: Redaktion, Foto: Kolpingfamilie Lienz