KOAN AKKU: Band mit Osttiroler Beteiligung veröffentlicht Debüt-Single
Mit ihrer ersten Single „Abkühlen“ legt die fünfköpfige Band KOAN AKKU ein vielschichtiges Debüt vor. Eva Hopfgartner aus Lienz wirkt in der Indie-Rock-Band an den Keys und als Sängerin mit. Im Herbst 2025 erscheint die erste EP.
Die Mitglieder der Indie-Rock-Band stammen aus den Tiroler Bezirken Landeck, Lienz und Kufstein sowie aus Oberösterreich und haben sich im Tiroler Studierendenheim in Wien kennengelernt – einem Ort, der für die Band zum kreativen Treffpunkt wurde.
Die Musiker:innen von KOAN AKKU setzen bewusst auf den Tiroler Dialekt, weil es für sie die Sprache ist, „in der wir zweifeln, lieben und loslassen“ – Mundart-Rock als emotionale Ausdrucksform.
Ihre erste Single „Abkühlen“ veröffentlicht die Band am 13. Juni 2025. Sie beschreibt darin den emotionalen Moment nach dem Zerfall einer intensiven Verbindung – das Hadern, den Kontrollverlust, die Glut nach dem Feuer. Der Song fragt: Wie mit all dem Trennungsschmerz umgehen? Wie sich – und zu sich – finden? Und was, wenn Loslassen nicht das Ende, sondern der Anfang ist?
„Wir wollten den Moment hörbar machen, in dem man weiß, dass es vorbei ist – aber das Herz hängt noch. Man fühlt sich wie durch einen Seidenfaden verbunden“, so Jo Tilg (Sänger & Texte). Die Zeile „Wenn’s verbrennt isch folgt die Gluat, Kreislauf was iaez wehtuat“ bringt diese innere Zerrissenheit auf den Punkt. „Abkühlen“ ist der erste Song einer EP namens „Von Flammen ins Licht“, in der die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde eine zentrale Rolle spielen.
„Gerade bei unserem Debütsong ,Abkühlen‘ merkt man, wie uns der Ort, an dem er entstanden ist – der Neusiedlersee – geprägt hat. Die Weite, die Sonnenuntergänge, das Wasser – ich denke, diesen Vibe spürt man in der Musik“, erklärt Laurenz Loidl (Gitarre).
Die EP „Von Flammen ins Licht“ erscheint im Herbst 2025 und versteht sich als musikalisch-visuelle Reise durch Schmerz, Wandel und Heilung – und durch die Polaritäten der Elemente: Wie Feuer wärmen oder alles niederbrennen kann. Wie Wasser trägt oder überflutet. Zwischen Halt und Gefahr, zwischen Wärme und Schmerz, entsteht ein Klangraum voller Tiefe und Reibung.
Text: Redaktion, Foto: Evelyn Widmann