Kiwanis Club: Klangvoller Neujahrsempfang in Lienz

Auch beim diesjährigen Neujahrsempfang überreichte der Kiwanis Club Lienz wieder Förderpreise an junge Musiktalente der Musikschulen in Osttirol und im Mölltal.

Dr. Karl Dapra, Präsident des Kiwanis Club Lienz-Osttirol konnte beim Neujahrsempfang am Freitag, 13. Jänner 2017, im Festsaal der Musikschule Lienzer Talboden neben vielen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft auch Vertreter der befreundeten Serviceclubs, der Musikschulen sowie viele JungmusikerInnen und deren Eltern begrüßen. „Mit dem alljährlichen Neujahrsempfang wollen wir unseren Gönnern und Unterstützern etwas zurückgeben. In diesem Rahmen möchten wir auch wieder an junge Musiktalente der drei Musikschulen in Osttirol und jener im Mölltal Förderpreise überreichen“, so der Präsident einleitend.

Bianca Schett aus Innervillgraten

Anschließend wurden die vier Musiktalente vorgestellt, und man konnte ihre niveauvollen Darbietungen genießen. Für die LMS Sillian-Pustertal erhielt Bianca Schett aus Innervillgraten den Förderpreis. „Bianca Schett hat die Oboe aufgrund des unverwechselbaren Klangs und der besonderen Spielweise als ihr Instrument auserkoren. Die Oboe ist auch das Instrument des Jahres 2017″, stellte Hans Pircher, Leiter der LMS Lienzer Talboden, anstelle des erkrankten Christian Schönegger die junge Musikerin vor. Bianca Schett begeisterte das Publikum mit Georg Philipp Telemanns Sonate e-Moll für Oboe und Basso continuo (I. Largo, II. Allegro), den Drei Romanzen für Oboe und Klavier (Op. 94), I. nicht schnell von Robert Schumann und Benjamin Brittens Six Metamorphoses after Ovid (Op. 49), I. Pan.

Dominik Senfter aus Leisach

Danach stellte Hans Pircher Trompeter Dominik Senfter aus Leisach vor. „Das erste Mal aufgefallen ist mir Dominik Senfter, als er mit viel Begeisterung über sein Flügelhorn referierte. Sein klarer Ton hat mich schon bei mehreren Anlässen sehr beeindruckt. Dominik engagiert sich auch bei der Musikkapelle Leisach“, so Pircher. Mit seiner Trompete trug Dominik Senfter den 1. Satz von Nerudas Trompetenkonzert in Es-Dur sowie das Trompetenkonzert des Russen A. Arutjunian vor. Mit dem Flügelhorn spielte er Webbs „Share my yoke“.

Matteo Dallavia aus Matrei

Der diesjährige Preisträger der LMS Matrei-Iseltal heißt Matteo Dallavia, kommt aus Matrei/Kienburg und spielt das Waldhorn. „Matteo hat schon eine tolle Musikschul-Karriere hinter sich. Sein Bruder Luca hat den Kiwanis-Preis vor ein paar Jahren mit der Querflöte gewonnen. An Matteo schätze ich vor allem sein cooles Naturell. Für einen Musiker ist es sehr wichtig, im richtigen Moment cool zu sein“, so Jo Mair, Leiter der LMS Matrei-Iseltal, bei der Vorstellung des Tischler-Lehrlings. Mit einer Sonate von Joseph Rheinberger und Eugene Bozzas Werk „En Irlande pour Cor en Fa et Piano“ begeisterte Matteo Dallavia das Publikum.

Manuel Zlöbl aus Rangersdorf

„Wir wollen mit Musik Freude bereiten. Das beste Beispiel dafür, dass dies gelingen kann, ist Manuel Zlöbl mit seiner Steirischen Harmonika. Er besucht die HTL für Informationstechnik in Villach und wird an der Musikschule heuer die Abschlussprüfung ablegen“, so Richard Unterreiner, Direktor der Musikschule Mölltal, bei der Vorstellung des diesjährigen Kiwanis-Preisträgers aus Oberkärnten. Sein Lehrer Gerald Ranacher hat eigens für diesen Neujahrsempfang den „Isel Marsch“ komponiert, welchen Manuel Zlöbl exzellent vortrug. Mit Herbert Pixners „Viertel Jahrhundert Dreiviertler“ spielte Manuel einen bekannten Ohrwurm, und „Take Five“ von Paul Desmond bildete den fulminanten Abschluss des musikalischen Teils vom Kiwanis-Neujahrsempfangs.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images

14. Januar 2017 um