JgB24: Gefechtstechnik im Hochgebirge
Am 1.6. verlegte das JgB24 750 Soldaten in die Wattener Lizum, darunter die Grundwehrdiener des Einrückungstermines Jänner 2015 und Milizsoldaten des Kampfverbandes.
In Fortsetzung der Übungsserie „Capricorn“ wird dabei das Zusammenwirken von Aufklärung, Artillerie, Gebirgsjägern und Verbänden aus ganz Österreich unter extremen Umfeldbedingungen geübt. Für die Grundwehrdiener des Einrückungstermines Jänner 2015 stellt diese Übung den Höhepunkt und Abschluss ihrer fordernden Ausbildung dar. Erstmals nehmen auch die Milizsoldaten des Kampfverbandes an einer derartigen Großübung teil. Als Übungszenario wird folgendes angenommen: Die 6. Jägerbrigade führt eine Stabilisierungsoperation im Rahmen eines multinationalen Einsatzes im Unterinntal durch, um die Sicherheit eines bedrohten Flüchtlingslagers im Raum Lizumer Hütte sicherzustellen.
Am 2. Juni erfolgten bereits die ersten Einlagen durch die Übungsleitung in Form von „feindlicher“ Aufklärung, Anschlägen auf Versorgungseinrichtugen und Übergriffen auf Flüchtlinge. Nächste Woche wird der Hauptangriff der Aggressoren aus dem Navistal bzw. aus dem Zillertal erwartet.
Text: Oberstleutnant Thaddäus Weiler, Fotos: Vizeleutnant Boris Kurnik
