Höchstes Spieleturnier Europas in Osttirol
Brett- und Kartenspiele stehen auf dem Programm des Spieleturniers, zu dem sich Spielbegeisterte aus dem In- und Ausland am 1. und 2. Juni 2013 in Osttirol treffen.Ein besonderes Spielwochenende erwartet Teilnehmer aus Österreich und aus dem Ausland alljährlich in Osttirol – auf der Dolomitenhütte und im Spielehotel in Nikolsdorf wird am Samstag, 1. Juni, und Sonntag, 2. Juni 2013, das letzte Spieleturnier vor der österreichischen Staatsmeisterschaft ausgetragen. „Es geht bei unseren Turnieren um Brett- und Kartenspiele – wichtig dabei ist, dass ohne Computer gespielt wird“, so Ferdinand de Cassan, Obmann des Spieleclubs Österreichs. In Osttirol sind die Fans von Brett- und Kartenspielen über den Spielekreis Osttirol organisiert. Das „Catan-Alm-Match“ findet alljährlich Ende Mai/Anfang Juni auf der Dolomitenhütte und im Spielehotel in Nikolsdorf statt, der Name geht auf das Brettspiel „Die Siedler von Catan“ – Spiel des Jahres 1994 – zurück.
„Es handelt sich um das höchstgelegene Spieleturnier Europas. Auf der Dolomitenhütte in 1 602 Meter Seehöhe zu spielen, macht besonderen Spaß. Vor allem Teilnehmer, die nicht aus Bergregionen kommen, bestätigen das immer wieder“, meint Ferdinand de Cassan. Das Spielewochenende in Osttirol hat sich inzwischen zu einem Höhepunkt der österreichischen Turnierszene entwickelt. Am Samstag, 1. Juni, wird ab 10.00 Uhr auf der Dolomitenhütte „Catan“ gespielt, am Sonntag, 2. Juni, beginnt um 10.00 Uhr das „Dominion“-Match im Spielehotel in Nikolsdorf. Alle Teilnehmer wohnen im Spielehotel, wo nach den Turnieren weiter gespielt werden kann. Am Sonntag findet dort der Spielenachmittag des Spielekreises Osttirol statt. Für alle Catan- und Dominion-Spieler sind diese beiden Turniere die letzten vor der Staatsmeisterschaft, zu der die besten 32 Spieler der Rangliste eingeladen werden. „In Osttirol wird wirklich um die Teilnahme an der Staatsmeisterschaft gekämpft, jeder Siegpunkt zählt“, sagt de Cassan abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Ferdinand de Cassan