Hochgebirgsjäger trainieren in Wattener Lizum

Das Hochgebirgs-Jägerbataillon 24 führt derzeit mit dem Vollkontingent Jänner, welches am 30.1.2015 in Lienz angelobt wurde, eine spezialisierte Truppengebirgsausbildung durch.

Wie Oberstleutnant Thaddäus Weiler heute direkt aus der Wattener Lizum vermeldet, soll die Ausbildung v.a. die Basis für das Leben, Überleben, Bewegen und Kämpfen im Hochgebirge schaffen. Im Vorfeld wurden den Soldaten in den Garnisonen Lienz und St. Johann in Tirol gebirgstechnische Grundfertigkeiten wie Knotenkunde, Anseilen, Rettungsgerätebau oder Verschüttetensuche vermittelt.

330 Soldaten reisten per Bus, Lkw und Kleinfahrzeugen in die Wattener Lizum an, wo man sich im Hochlager für die nächsten zwei Wochen einquartierte. Von Mittwoch, 18.2., auf Donnerstag, 19.2., bzw. Donnerstag auf Freitag, 20.2., ist das kompanieweise Biwakieren im Bereich Torjoch und Mölser Hochleger geplant.

Parallel zur spezialisierten Truppengebirgsausbildung laufen die Vorbereitungen für den nächste Woche stattfindenden, international besetzten alpinen Wettbewerb für Gebirgsjäger, die „Edelweiß Raid 2015“, auf Hochtouren. Die Herausforderung: eine Marschstrecke von 40 Kilometern und 4.000 Höhenmetern mit 40 Kilogramm Gepäck möglichst rasch zu bewältigen. Das Hochgebirgs-Jägerbataillon 24 mit Heeresbergführer Hauptmann Johannes Trixl zeichnet für die Streckenführung vom Patscherkofel über die Tuxer Alpen bis in die Wattener Lizum verantwortlich.

Text: Redaktion, Fotos: Vizeleutnant Boris Kurnik

18. Februar 2015 um