Heimatbühne Strassen spendete für Sonderschule
Beim letzten Vorstellungstermin des diesjährigen Theaterstücks „Föhn“ übergab die Heimatbühne eine Spende von 700 Euro an die Allgemeine Sonderschule Sillian.
Mit „Föhn“ – dem Drama aus der Bergwelt in vier Akten von Julius Pohl – hat sich die Heimatbühne Strassen eine besonders hohe Latte gelegt. Die Witwe Theres Sturmaneck lebt mit ihrem Sohn Anderle in der Fuchshütte abseits des Bergdorfes. Von ihrem vor allem an Schicksalsschlägen reichen Leben ist ihr nur noch ein kleines Stück Heimat geblieben – ihre Behausung, die sie nach Auslaufen des Pachtvertrages kaufen möchte. Doch der Großbauer Dummler will nicht verkaufen und die von vielen Dorfbewohnern abgelehnte Witwe zum Aussiedeln zwingen. Es entsteht ein Interessenskonflikt, der in einer Tragödie endet.

An insgesamt sechs Terminen hat die Heimatbühne Strassen das Drama mit 14 Darstellern aufgeführt. Die Spielleitung hatte Michaela Fuchs inne, ihr Assistent war Andreas Kollreider. Eine außergewöhnliche schauspielerische Leistung zeigte Brigitta Aichner, die mit sprachlicher Brillanz ihre ganze Persönlichkeit in die Rolle der Witwe Sturmaneck einbrachte. Ihrem Sohn Anderle gab Mario Bodner ein besonders glaubwürdiges menschliches Antlitz. Die stimmungsvollen Bühnenbilder schufen Peter und Andreas Kollreider, unterstützt wurden sie dabei von Obmann Franz Valtiner.

Bei der letzten Vorstellung am Montag, 31. Oktober 2016, übergab der Obmann der Heimatbühne Strassen einen Spendenscheck mit einem Betrag von 700 Euro an den Direktor der Allgemeinen Sonderschule Sillian, Bernd Fast.
Text: Redaktion, Fotos: Brunner Images

