Kräutertourismus soll angekurbelt werden
SchülerInnen der HAK Lienz präsentierten ihr Projekt „coNatura“, mit dem die touristische Nutzung von Kräutern verstärkt werden soll – Vitalpinum war von Anfang an dabei. Gemeinsam mit dem Regionsmanagement Osttirol (RMO) wollen die drei HAK-SchülerInnen Michaela Bodner, Magdalena Huber und Gabriel Forcher im Rahmen ihres Projektes „coNatura“ Unternehmen, die Kräuterprodukte in ihrem Programm haben, vernetzen. Gastronomiebetriebe, die spezielle Kräutermenüs auf der Speisekarte haben und Hotels, die Kräuterwanderungen oder Bäder und Sauna mit den wohltuenden und heilenden Kräften aus der Natur anbieten, werden auf dem nun vorgestellten Folder genauso präsentiert wie Kräuterproduzenten. Die Erste Tiroler Latschenölbrennerei und das Vitalpinum in Thal waren von Beginn an Projektpartner. „Die HAK als wirtschaftliche Schule bei coNatura zu unterstützen, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich glaube daran, dass Kräuter aus unserer Bergregion durchaus auch wirtschaftlich bedeutsam sind und einen wichtigen Beitrag für den Tourismus leisten können“, betont Firmenchef Mag. Michael Unterweger. Und auch RMO-Geschäftsführerin Mag. Helene Brunner ist von der Bedeutung von Kräutern für die Region überzeugt: „Durch die Höhenlage und die kleinstrukturierte Landwirtschaft ist Osttirol prädestiniert dafür, aus dem Thema Kräuter ein nachhaltiges Produkt zu entwickeln.“
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Journal/Sulzenbacher