Gymnasiasten beschäftigten sich mit Dolomitenfront

Im Rahmen einer Comenius-Projektwoche setzten sich Gymnasiasten aus Italien, Belgien und Lienz intensiv mit dem Gebirgskrieg auseinander, der 1915 seinen Anfang nahm.

14 SchülerInnen aus Italien und Belgien besuchten vom 2. bis 6. Februar 2015 das BG/BRG Lienz. Sie kamen vom Istituto Magistrale statale „Vittorio Gassman“ in Rom und vom De Bron Gymnasium in Tielt – zwei Partnerschulen, mit denen das Lienzer Gymnasium an einem Comenius-Projekt teilnimmt. Unter dem Titel „The Great War – Stimulating the Quality of Remembrance Education“ werden Themen zum Ersten Weltkrieg an den Schulen erarbeitet, in Workshops aufbereitet und mit Exkursionen zu Originalschauplätzen und Gedenkstätten vertieft.

... im Kaiserjägermuseum in Innsbruck ...

… im Kaiserjägermuseum in Innsbruck …

Unter der Leitung der Professoren Dr. Roland Roßbacher und Ingo Lindsberger arbeiteten die Schüler in der Projektwoche am Themenkreis Beginn des Gebirgskrieges im Mai 1915 an der karnischen Front und in den Dolomiten. Die Vorträge, Workshops und Präsentationen handelten unter anderem vom Minenkrieg, von den Kriegsseilbahnen, von der medizinischen Notversorgung und den psychischen Kriegsfolgen.

... und beim Rodeln in Obertilliach.

… und beim Rodeln in Obertilliach

Im Rahmen der Projektwoche lernten die belgischen und italienischen Gastschüler nicht nur die Stadt Lienz kennen, sie besuchten gemeinsam mit den Osttirolern auch das Weltkriegsmuseum in Kötschach-Mauthen, die Gedenkstätten, das Biathlonzentrum, die James Bond-Drehorte, Skigebiet und Rodelbahn in Obertilliach sowie das Kaiserjägermuseum in Innsbruck. Die Projektsprache war Englisch, die Lienzer Gymnasiasten konnten bei den Gesprächen mit ihren Gästen aber auch Italienisch- und Französisch-Kenntnisse aufbessern.

Mitte März fährt eine Gruppe von Lienzer Gymnasiasten zur Projektwoche nach Rom, und Anfang Mai reist eine weitere Gruppe zu den Comenius-Partnern nach Belgien.

 

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: BG/BRG Lienz, Roßbacher

12. Februar 2015 um