Gletscherforschung und Gipfelerlebnis: Gymnasium Lienz am Großglockner
Im Rahmen des MINT-Projekts „Auswirkungen des Klimawandels auf Österreichs Gletscherlandschaft“ bestiegen zehn Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Lienz am 29. und 30. Juni den höchsten Berg Österreichs.
Nach dem Aufstieg zur Stüdlhütte verbrachte die Gruppe gemeinsam mit ihren Bergführern (Alpinkompetenzzentrum und Kalser Bergführer) lehrreiche Stunden am Teischnitzkees. Dort wurden die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar sichtbar: Der Rückgang der Gletscher, Veränderungen der Landschaft und die daraus resultierenden Herausforderungen für den alpinen Tourismus ließen sich direkt vor Ort beobachtet und diskutieren.
Die Schülerinnen und Schüler bei der Ankunft auf der Stüdlhütte
Das Projekt verband wissenschaftliches Arbeiten mit praktischer Erfahrung und machte die Inhalte des Unterrichts auf eindrucksvolle Weise greifbar. Ein Highlight an diesem Tag war das Abseilen in eine Gletscherspalte. Der Höhepunkt der Exkursion folgte in den frühen Morgenstunden des zweiten Tages. Um 5.00 Uhr brach die Gruppe von der Stüdlhütte auf und erreichte zunächst die Adlersruhe und von dort über den Normalweg den Gipfel des 3.798 Meter hohen Großglockners.
Kurze Rast auf der Adlersruhe, bevor der Anstieg auf den Gipfel beginnt
Bei guten Bedingungen konnten sich die Schülerinnen und Schüler über den erfolgreichen Gipfelsieg freuen – ein unvergesslicher Moment, der den Jugendlichen lange in Erinnerung bleiben wird. Anschließend erfolgte wieder der Abstieg zum Lucknerhaus, wo die beiden Tage einen erfolgreichen Abschluss fanden.
Text: Redaktion, Fotos: BG/BRG Lienz



