Garnison Lienz gedachte der Toten beim Kriegerdenkmal
Der gefallenen Soldaten beider Weltkriege und der Opfer aller Kriege gedachte die Garnison Lienz am 30. Oktober 2015 bei der Gedächtniskapelle Albin Egger-Lienz.
Die Gedächtniskapelle Albin Egger-Lienz im Bereich der Pfarrkirche St. Andrä ist nicht nur die letzte Ruhestätte des bekanntesten Osttiroler Malers, sondern gleichzeitig das Bezirkskriegerdenkmal der Garnison Lienz. Alle Jahre rund um Allerheiligen gedenken die Garnison Lienz, das Hochgebirgsjägerbataillon 24, die Traditionsverbände, die Stadt Lienz und ihre Bevölkerung dort der Opfer von Krieg und Gewalt.
Eine Ehrenpatrouille des Jägerbataillons 24 hat am Mittwoch auf den Soldatenfriedhöfen am Karnischen Kamm – Hochgränten und Obstans – Kränze niedergelegt und meldete sich beim Bataillonskommandanten zurück.
„Weil die Toten schweigen versammeln wir uns alljährlich hier, damit die Schicksale der gefallenen Soldaten und auch der zivilen Opfer beider Weltkriege nicht in Vergessenheit geraten“, so Bataillons- und Garnisonskommandant Bernd Rott in seiner Ansprache. In der Kapelle legten er, die Lienzer Bgm. LA DI Elisabeth Blanik und LA DI Hermann Kuenz einen Kranz nieder. Auch beim Mahnmal vor dem Friedhof legten politische und militärische Repräsentanten von Stadt und Bataillon mit Vertretern der Opferverbände des Nationalsozialismus einen Kranz nieder.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger




