Ganz besondere Oldtimer machten in Lienz Halt

Seit 1947 wird die „Coppa d´Oro delle Dolomiti“ als eine der bekanntesten Oldtimer-Rundfahrten veranstaltet. Am 22.7. war Lienz erstmals Etappenort für rd. 200 Teilnehmer.

Am Freitag, 22.7., passierte die traditionsreiche Oldtimer-Rundfahrt erstmals in ihrer Geschichte die Staatsgrenze zu Österreich mit Lienz als Etappenzielort. Dem Tourismusverband Osttirol war es im Zusammenwirken mit dem Stadtmarketing Lienz gelungen, die Rundfahrtorganisatoren für einen Osttirol-Besuch zu begeistern. 200 Teilnehmer aus Italien, England, den USA, Deutschland, Belgien und der Schweiz machten mit ihren 92 historischen Liebhaberfahrzeugen bei großem Zuschauerinteresse Station am Lienzer Hauptplatz. Unter ihnen Arturo Merzario mit einer legendären Alfa Romeo Giulia TI Super 1570. Bekannt wurde der ehemalige Formel 1-Star als jener Rennfahrer, der 1976 Niki Lauda am Nürburgring aus dem brennenden Auto rettete.

Formel 1-Star Arturo Merzario mit Franz Theurl und Oskar Januschke

Viele der liebevoll gepflegten und in Lienz präsentierten Fahrzeuge sind Unikate mit einem Zeitwert von mehr als 1 Million Euro. Besondere Bewunderung in Liebhaberkreisen löste der Ferrari 212 Berlinetta Touring 2500, Baujahr 1952 aus, der mit einem stolzen Zeitwert von 9 Millionen Euro von seinem Fahrer selbstsicher direkt vor der Liebburg eingeparkt wurde. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Grandhotel Lienz und einem Spaziergang durch die Sonnenstadt setzten die TeilnehmerInnen die Rundfahrt – bei der nicht die Geschwindigkeit selbst, sondern vielmehr die Freude einer schönen Ausfahrt im Mittelpunkt stand – mit der Rückreise nach Cortina d’Ampezzo fort.

TVBO-Obmann Franz Theurl freute sich darüber, dass man mit der „Coppa d`Oro delle Dolomiti“ und der begleitenden Medienberichterstattung Lienz und Osttirol einem sehr betuchten Publikum und Gesellschaftskreis vorstellen konnte. „Die Gäste waren begeistern vom Rundfahrterlebnis und haben sich insbesondere für den traumhaften Golfplatz, das Grandhotel Lienz und den Nationalpark interessiert gezeigt. Wir werden uns bemühen, daraus eine nachhaltige Zusammenarbeit und touristische Nachfrage für Osttirol zu erwirken.“ Der Leiter des Lienzer Stadtmarketings, Mag. (FH) Oskar Januschke, betonte, dass man sich schon seit Jahren um eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Lienz und Cortina d’Ampezzo bemühe, u.a. über das Projekt Radpackage oder den Lienzer Advent. „Wir erkennen ein hohes Potenzial in einer strategischen Kooperation der beiden Süd-Alpenstädte und freuen uns, dass die Gäste die gesetzten Maßnahmen und Aktivitäten immer stärker nachfragen!“

Text: Redaktion, Fotos: Brunner Philipp

24. Juli 2016 um