FF warnt vor Christbaum- und Adventkranzbränden

Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Oberhauser informiert über die Gefahr von Christbaum- und Adventkranzbränden und über geeignete Löschmaßnahmen

dolomitiballoonweek2hIn der Advent- und Weihnachtszeit kommt es immer wieder zum Brand von Adventkränzen und Christbäumen. „Fast jeder denkt bei Brandgefahr in dieser Zeit an Christbäume. Adventkränze brennen aber fast häufiger als Weihnachtsbäume“, so Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Oberhauser. Der Adventkranz schmücke meist vier Wochen die Wohnung und sei deshalb oft ausgetrocknet. Die vier Kerzen seien verschieden stark verbraucht, und deshalb übersehe man leicht, wenn eine zu weit hinunter gebrannt ist. „Der dürre Adventkranz kann mit einer weit hinunter gebrannten Kerze leicht entzünden“, so Oberhauser.

Außerdem komme es manchmal vor, dass eine Kerze, von der man geglaubt hat, dass sie ausgelöscht ist, wieder zu brennen beginnt. „Das passiert dann meistens, wenn die Bewohner außer Haus sind oder in der Nacht“, weiß der Kommandant. Zum Löschen eines Adventkranz-Brandes empfiehlt er eine Löschdecke. „Eine Löschdecke über den Adventkranz zu werfen, ist meist das beste Mittel, um den Brand zu löschen“, sagt Oberhauser. Eine derartige Decke gehöre sowieso in jeden Haushalt und sei für Entstehungsbrände – vor allem auch für den Fettbrand – als Löschmittel gut geeignet.

Christbäume würden ebenfalls in kürzester Zeit austrocknen und seien dann leicht entzündbar. „Es genügt oft ein kleiner Funke, dass der ganze Baum Feuer fängt. Häufig ist auch der Schmuck – wie das Engelshaar – für die Entstehung eines Brandes verantwortlich“, betont der Florianijünger. Speziell Sternspritzer seien oft die Ursache für Christbaum-Brände. Bei kleinen Bäumen sei – wie bei Kränzen – die Löschdecke oft das beste Mittel, um das Feuer ersticken zu können. „Wenn die Löschdecke nicht ausreicht, sollte man mit Wasser kühlen und löschen. Und wenn es möglich ist, sollte man den brennenden Baum möglichst rasch – etwa über die Balkontüre – ins Freie befördern“, so der Bezirksfeuerwehrkommandant abschließend.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: R. Mühlburger, Feuerwehr Stadt Graz

 

21. Dezember 2013 um