45 Mio. Euro Schaden durch knapp 700 Brände im Vorjahr

Drei Todesopfer waren im Vorjahr infolge von Bränden in Tirol zu beklagen. Das Land appelliert im Zuge der Veröffentlichung der Brandstatistik, Rauchmelder zu verwenden.

Das Land Tirol hat vor Kurzem die Brandstatistik für das vergangene Jahr veröffentlicht. Durch knapp 700 Brände wurde 2014 in Tirol ein Gesamtschaden von rund 45 Millionen Euro verursacht. Drei Todesopfer waren infolge von Bränden zu beklagen. Dutzende Personen erlitten durch die Brandereignisse Rauchgasvergiftungen. „Rauchmelder retten Menschenleben. Durch den Piepston können Personen im unmittelbaren Gefahrenbereich gewarnt und schlafende Menschen rechtzeitig geweckt werden“, so die Botschaft von Sicherheitsreferent LH-Stv. ÖR Josef Geisler.

Betriebe, Schulen und Krankenhäuser sind vielfach schon mit automatischen Brandmeldeanlagen ausgestattet. Ein Signal wird an die Leitstelle Tirol gesendet, so kann die Feuerwehr umgehend alarmiert werden. Für private Gebäude, in denen keine automatischen Brandmeldeanlagen vorgeschrieben sind, wird empfohlen, batteriebetriebene Rauchmelder zu installieren. „Der rasche, mutige und fachlich fundierte Einsatz unserer Feuerwehrleute hat auch letztes Jahr wieder viele Menschenleben gerettet und größeren Sachschaden vermieden. Das ehrenamtliche Engagement und das landesweit bestens organisierte Feuerwehrwesen stellen einen unverzichtbaren Grundstein für einen derart hohen Sicherheitsstandard in Tirol dar“, bedankte sich Geisler bei den Tiroler Feuerwehren für den Einsatz.

Text: Raimund Mühlburger, Symbolbild: Brunner Images

 

14. Februar 2015 um