Feuerwehr Assling probte den Ernstfall

Aufgrund vieler derartiger Vorfälle in letzter Zeit veranstaltete die FF Assling am 19.10. gemeinsam mit der Gemeindeeinsatzleitung eine simulierte Suchaktion.

Die Freiwillige Feuerwehr Assling probte gestern die Zusammenarbeit mit der Gemeindeeinsatzleitung in Form einer simulierten Suchaktion nach zwei vermissten Personen. Hansjörg Unterweger, Kommandant der FF Assling, begrüßte zur Übung unter anderem Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner, Stefan Lackner vom Tiroler Rettungs System, Peter Ladstätter, Leiter der Bergrettung Osttirol, und den Asslinger Bürgermeister Bernhard Schneider, der die Gemeindeeinsatzleitung koordinierte.

Vorab erklärte Bergrettung Osttirol-Leiter Peter Ladstätter wichtige Verhaltensregeln zum Einsatz, wie etwa, zuallererst auf die eigene Sicherheit zu achten. Wertvolle Tipps gab der erfahrene Bergretter den Helfern auch zum richtigen Verhalten im Suchgelände, zum Ablauf der Informationskette oder zum Umgang mit der Presse. Schließlich startete die Übung mit der eingegangenen Vermisstenmeldung einer Frau, die ihren Mann sowie ihr Kind im Bereich Bichl/Compedal als abgängig vermutete.

Gemeindeeinsatzleiter Bürgermeister Schneider erläuterte die Vorgehensweise. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden in acht Suchtrupps zu je sechs Personen aufgeteilt. Seitens der Gemeindeeinsatzleitung wurde das Suchgebiet in sechs Zonen gegliedert und mittels ausgedrucktem Kartenmaterial den jeweiligen Suchtrupps zugewiesen. Die Einsatzkräfte machten sich in ihren Fahrzeugen auf den Weg in die jeweiligen Gebiete, um die zwei vermissten Personen zu suchen. Gegen 16.00 Uhr wurden der Mann und das Kind aufgefunden.

In einer Nachbesprechung setzten sich die beteiligten Einsatzkräfte nach der erfolgreichen Übung noch einmal mit der abgelaufenen Simulation auseinander. Bürgermeister Bernhard Schneider zeigte sich sehr zufrieden und lobte den Einsatz der Feuerwehr sowie die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeeinsatzleitung. Auch Peter Ladstätter als Bezirkseinsatzleiter der Bergrettung war von der reibungslos und ohne Hektik über die Bühne gegangenen Übung sehr angetan.

{Text: Judith Goritschnig, Fotos: Journal/Kraner

20. Oktober 2013 um