Intensive Vorbereitungen für Sprengungen

Am Mittwoch liefen die Vorarbeiten für die Durchführung erster Sprengungen auf Hochtouren. Große Felsformationen an der Abbruchstelle drohen abzustürzen.Per Hubschauber wurden gestern den ganzen Tag über Sprengmaterial und Geräte in den Abbruchbereich oberhalb der Schildalmgalerie der Felbertauernstraße geflogen, wo Mitarbeiter einer Spezialfirma, am Seil gesichert, Bohrarbeiten vornahmen. Die Arbeiten im Vorfeld der für heute geplanten Sprengung erweisen sich als nicht ungefährlich und müssen unter Anleitung des Landesgeologen erfolgen. Im Bereich der Abbruchstelle liegen große Mengen an lockerem, überhängendem Material. Für die Sprengung der großen, instabilen Felsformationen werden sicherlich mehrere Sprengungen notwendig sein. Die für heute angekündigten starken Regenfälle dürften die Arbeiten in dem extrem steilen Gelände noch gefährlicher machen.

 

Wie lange die Sperre der Felbertauernstraße andauern wird, ist derzeit noch unklar. Erst nach Pfingsten wird ein exaktes Schadensbild vorliegen. Von Seiten der Felbertauernstraße AG wird man aber alles Menschenmögliche unternehmen, um die Aufräumungs- und Sanierungsarbeiten voranzutreiben. Die Hoffnung, wenigstens eine Fahrbahn in rund 2 Wochen wieder für den Verkehr freigeben zu können, lebt.

Nähere Informationen folgen nach der für heute Vormittag angesetzten Pressekonferenz der Felbertauern Straße AG.

 

Text: J. Hilgartner, Fotos: Brunner Images

16. Mai 2013 um