Faschingsumzüge 2014: Die Planungen laufen

Werner Raneburger, Organisator des traditionellen Faschingsumzuges in Matrei, plant schon für den 2. März. In Sillian wurde seitens der Behörden noch keine Genehmigung erteilt.

Werner Raneburger ist der Obmann der Musikkapelle Matrei, die auch heuer wieder für die Organisation des alle zwei Jahre stattfindenden, traditionellen Faschingsumzuges in der Iseltaler Marktgemeinde verantwortlich zeichnet. „Es haben sich bereits einige Gruppen angemeldet“, so Raneburger, der schon jetzt fleißig für das Spektakel am 2. März 2014, das ab 13.00 Uhr im Marktzentrum über die Bühne gehen soll, plant. „Ich denke, dass wir auch in diesem Jahr wieder um die 20 Gruppen und Wägen präsentieren können, 2012 waren es rd. 23.“

In der Pustertaler Marktgemeinde Sillian hingegen wartet man noch auf die behördliche Genehmigung für den diesjährigen Faschingsumzug, der für den Faschingsdienstag, den 4. März, um 14.00 Uhr, angesetzt ist. Otto Trauner von der Narrengilde Sillian geht aber davon aus, dass alles klappen wird: „Letzte Woche fand ein Lokalaugenschein mit Behördenvertretern statt, uns liegt aber noch keine offizielle Genehmigung vor. Die zuständigen Beamten sind gerade dabei, die entsprechenden Gutachten zu erstellen.“

Matrei sei der ideale Austragungsort für einen Faschingsumzug, meint Werner Raneburger: „Ein räumlicher Vorteil liegt sicherlich in der bestehenden, großen Umfahrung Richtung Virgental, durch welche die notwendigen Absperrungen leichter zu bewerkstelligen sind. Die diversen Gassen im Ortszentrum bieten außerdem genug Ausweichmöglichkeiten (Fluchtwege).“ Jetzt müsse nur mehr das Wetter mitspielen, so der engagierte Organisationschef, der auf milde Temperaturen und sonnige Aussichten aufgrund des heuer relativ späten Faschingshöhepunktes Anfang März hofft.

Text: Judith Goritschnig, Foto: Brunner Images

21. Januar 2014 um