Fachtagung auf den Spuren der Römer in Osttirol
„Von Aguntum zum Alkuser See“ – so lautete der Titel eines Workshops zur römischen Geschichte der Siedlungskammer Osttirol, der am Donnerstag, 5.11., in Dölsach stattfand.
Experten der verschiedensten Fachrichtungen, unter ihnen Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler und Aguntum-Ausgrabungsleiter Ass.-Prof. Dr. Michael Tschurtschenthaler, fanden sich im Grabungshaus in Aguntum ein, um über den aktuellen Wissens- und Forschungsstand zu diskutieren bzw. sich einen Überblick über die tatsächliche Ausbreitung der Römer im Gebiet des heutigen Bezirkes Lienz zu verschaffen. Behandelt wurden Themen wie „Das Municipium Claudium Aguntum“, „Villen und Siedlungen im Umland“, „Gräber, Nekropolen und Opferplätze“ sowie „Die Römer im Hochgebirge“.
Veranstaltet wurde die Fachtagung vom Institut für Archäologien der Universität Innsbruck und vom Curatorium pro Agunto. Dessen Obmann, Dr. Leo Gomig, informierte, dass im Zuge des Ausbaues von Aguntum zum Archäologiepark in den nächsten beiden Jahren u.a. auch ein neues Wegesystem realisiert werden soll.
Text: Redaktion, Fotos: Osttirol heute


