Europäische Konferenz am Lienzer Gymnasium
Vom 25. – 28.9. trafen sich am BG/BRG Lienz die Projektleiter eines Comenius-Projektes, um Erfahrungen auszutauschen und die weitere Zusammenarbeit zu besprechen.
Seit 15 Jahren nimmt das BG/BRG Lienz an europäischen Schulprojekten teil, in denen kulturelle, naturwissenschaftliche, historische Themen bearbeitet, Inhalte mit Partnerschulen ausgetauscht und Schülergruppen zu Projekten ins europäische Ausland reisen können. Die Projekte laufen bislang unter dem Titel „Comenius“, werden von der Europäischen Kommission gefördert und vom Österreichischen Austauschdienst betreut.
In den Schuljahren 2013 – 2015 arbeitet das Lienzer Gymnasium zusammen mit Partnerschulen in Belgien, Frankreich und Italien am Thema „The Great War – Stimulating the quality of remembrance education“. Dabei werden aus verschiedenen Blickwinkeln Aspekte des Ersten Weltkriegs untersucht, Recherchen betrieben, Ausstellungen organisiert und vieles mehr. Damit die Zusammenarbeit möglichst effektiv erfolgen kann, wurde vom 25. – 28. September 2014 eine Konferenz der Projektleiter am Gymnasium Lienz abgehalten. Auf dem Programm standen die Entwicklung von Leitthemen, Abläufen und die Projektdokumentation. Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen aus und verglichen die verschiedenen europäischen Schulsysteme und den jeweils unterschiedlichen schulischen Alltag – von den Fächern, über die Stundeneinteilung, die Prüfungsformen bis zur Verwaltung und Ferienordnung. Neben dem offiziellen Teil organisierte das Gymnasium ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Besuch der Egger-Lienz Ausstellung auf Schloss Bruck, einer Wanderung zu den Weltkriegsstellungen auf dem Kleinen Pal und Besuchen von weiteren Sehenswürdigkeiten in Lienz und Umgebung.
Heuer werden an den vier teilnehmenden Schulen ca. 80 Schüler und 14 Lehrpersonen am Comenius-Projekt beteiligt sein. Die Konferenzteilnehmer beschlossen, die gemeinsamen europäischen Aktivitäten im neuen Programm Erasmus+ fortzusetzen.
Text und Fotos: BG/BRG Lienz/Roland Roßbacher


