Erstes Buch über Osttiroler Hochgebirgsarchäologie
Die Gemeinde Ainet und Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler präsentierten am Freitag, 22. November 2013, Cornelia Klockers Buch über Hochgebirgsarchäologie und Almurkunden.
Beim Band 1 der Forschungen zu Hochgebirgsarchäologie, Almurkunden und Hufeisen von Cornelia Klocker handelt es sich um die erste archäologisch-historische Publikation in Osttirol zu Befunden und Funden im Hochgebirge nach der Vorlage des mittelsteinzeitlichen Jägerrastplatzes am Hirschbichl in St. Jakob im Defereggental. Einen Beitrag zu Baustrukturen von Unterständen und Hirtenhütten im jägerischen bzw. almwirtschaftlichen Umfeld hat Burkhard Weishäupl verfasst. Am Freitag, 22. November 2013, präsentierte die Gemeinde Ainet gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler vom Institut für Archäologien der Universität Innsbruck dieses Buch. Stadler informierte auch über die Arbeiten des Instituts, die heuer im Bereich des Niedermoors Potschepol und Alkuser See durchgeführt wurden. Außerdem berichtete er über geplante und laufende Forschungsprojekte aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen, wie Pollenanalyse und Limnologie. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion bestand die Möglichkeit, archäologische Funde, die man bei der Garten- und Feldarbeit gemacht hat, kostenlos auf Funktion und Alter hin begutachten zu lassen.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Brunner Images