Erste Sitzung des Behindertenbeirates
Am 12. März trifft sich erstmals seit der Wahl zum Vorstand der neu geschaffene Beirat für Menschen mit Behinderung zu einer Sitzung. Erste Anregungen stehen zur Diskussion.
Im Oktober des Vorjahres beschloss der Lienzer Gemeinderat die Schaffung eines überparteilichen Beirates für Menschen mit Behinderung. Mitte Jänner stellten sich die zwölf Beiräte mit ihren Ideen und Vorstellungen erstmals vor. Dem Behinderten-Beirat stehen von Seiten der Stadtgemeinde Juristin Mag. Maria Weichselbraun, Stadtbaumeister DI Klaus Seirer und Mag. Christopher Korber von der Abteilung Umwelt- und Zivilschutz als Experten für Recht, Bauamtsfragen und Organisation in beratender Funktion zur Seite. Charly Kashofer als Vorstand des Sozialausschusses der Stadt fungiert als Bindeglied zwischen Beirat und Politik.
Die Mitglieder des Behinderten-Beirates: Kornelia Maier (Blindenverband), Gemeinderat Charly Kashofer, Marianne Pichler (Obfrau ÖZIV), Beirats-Vorsitzender Martin Strasser (Personalvertreter Wohn- und Pflegeheim Lienz), Annelies Hatz-Mutschlechner, Robert Mayer, Vorsitzender-Stv. Helmut Brunner, Reinhold Pölsler (Leiter Selbsthilfegruppe der Schwerhörigen), Soz.-Päd. Gerald Ameseder (Regionalleiter Lebenshilfe Osttirol), Paula Lobenwein (Obfrau Behindertensport), Zita Wolsegger, Christl Rennhofer-Moritz (Selbsthilfe Osttirol) und MMag. Hildegard Goller (Aufbauwerk der Jugend)
Am 12. März trifft sich nun nach der Wahl zum Vorstand der neue Beirat zur ersten Sitzung. Schritt für Schritt soll den bislang eingelangten Wünschen nachgekommen werden, um zu einer sukzessiven Verbesserung der Lebenssituation für Betroffene beizutragen. Menschen mit Behinderung und auch Angehörige können bis dahin bzw. laufend ihre Vorschläge und Anregungen zu immer noch vorhandenen Barrieren in der Bezirkshauptstadt unter behindertenbeirat@stadt-lienz.at einbringen, so Obmann Martin Strasser und Initiatorin Christine Rennhofer-Moritz.
Text: Judith Goritschnig, Fotos: Stadt Lienz/Lenzer, Brunner Images
