Erste Erkundungsflüge zur Lawinensituation
Während die Bezirkseinsatzleitung in Osttirol zurückgefahren wurde, übernahm Dienstag, 4. Februar 2014, die Landeswarnzentrale die Koordination von Erkundungsflügen.
Erste Erkundungsflüge zur Einschätzung der Gefahrensituation in Lawinenanbruchgebieten und zur Kontrolle von Schutzbauten im Gebirge konnten am Dienstag, 4. Februar 2014, gestartet werden. Eine Alouette-3 des Bundesheeres ist zunächst in Lienz eingetroffen, zwei Agusta-Bell-212 und ein Black Hawk konnten in den Mittagsstunden in der Haspingerkaserne landen und sollen bis Freitag, 7. Februar, in Lienz stationiert bleiben. Ein ziviler Hubschrauber wird am Dienstag Erkundungsflüge im Gemeindegebiet von Matrei i.O., am Felbertauern und im Villgratental durchführen.
Schwerpunkt aller Flüge ist die Beurteilung der Lawinensituation in den Anbruchgebieten im Hochgebirge auf Anforderung der Lawinenkommissionen in den einzelnen Gemeinden. „Aber auch die Wildbach- und Lawinenverbauung benötigt dringend Erkundungsflüge, um den baulichen Zustand und die aktuelle Funktionstüchtigkeit von Lawinenschutzbauten nach den extremen Schneefällen überprüfen zu können“, so Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Jägerbataillon 24
