Erneut Alpinunfall am Großglockner
Immer wieder kommt es im Großglocknermassiv zu schweren Alpinunfällen. So auch am 2. Mai, als vier Kärntner beim Abstieg vom Gipfel über das Eisleitl abrutschten.Gegen 14.30 Uhr stiegen die Alpinisten aus Kärnten in einer 4er-Seilschaft vom Großglockner über das sogenannte Eisleitl ab, als sie aus- und anschließend ca. 150 m über das sogenannte „Eisleitl“ abrutschten. Dabei verletzte sich ein 48-jähriger Bergsteiger aus Villach so schwer an der Schulter, dass er nicht mehr selbst weiter gehen konnte. Seine Bergkameraden blieben unverletzt. Nachdem die Alpinisten einen Notruf abgesetzt hatten, wurde der Verletzte in der Folge von sechs Mann der Bergrettung Kals geborgen. Der Einsatz des Notarzthubschraubers war witterungsbedingt nicht möglich.
Die Mitglieder der Bergrettung brachten den Mann mit dem Akja zur Stüdlhütte, von wo er mit der Seilbahn zur Lucknerhütte und von dort weiter zum Lucknerhaus transportiert wurde. Beim Lucknerhaus wurde er von der Rettung Lienz übernommen und mit Verdacht auf eine Oberarmfraktur in das BKH Lienz eingeliefert.
Text: Redaktion, Foto: Otto Schemmel-wikimediacommons