Ein Dorf lässt seinen Ehrenbürger hoch leben
Am Samstag, 1. Dezember 2012, wurde im Gemeindezentrum Tristach der 85. Geburtstag des international renommierten Künstlers Prof. Jos Pirkner gefeiert.
Der Festakt stand unter dem Motto „Ein Dorf feiert seinen Ehrenbürger“. Entsprechend würdig wurde am 1.12. auch der Ehrentag des weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Künstlers gestaltet. Von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr zu Hause abgeholt und zum Festplatz begleitet, erfolgte dort der Einzug in den Innenhof des Gemeindezentrums auf Kutsche mit Nikolaus und Engeln, gezogen von Krampussen. Abordnungen der örtlichen Vereine gratulierten, bevor der Jubilar schließlich zum Taktstock griff und einen Marsch der Tristacher Trachtenmusikkapelle dirigierte.
Im Gemeindezentrum mit rd. 100 geladenen Gästen bat man zu Tisch. Zwischen den Gängen des Festmenüs trugen Kinder der Volksschule ein Geburtstagslied und Gedicht vor und traten der Kirchen- und Männerchor der Schattseitner Gemeinde auf. Auch ein Kurzfilm über die sechsjährige Arbeit an den insgesamt 14 Bullen des Künstlers für Red Bull wurde präsentiert.
In einer sehr treffend gehaltenen Laudatio spannte HR Dr. Horst Hafele einen weiten Bogen über die vielen Stationen des Meisters und wusste mit gekonnt vorgetragenen Anekdoten aus dem Leben des Künstlers Jubilar und Gäste zu begeistern. Neben Familie und Freunden begrüßte der Tristacher Bürgermeister Markus Einhauer auch viel heimische Prominenz im Saal, darunter Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner. Um Mitternacht – rechtzeitig zum Start in den Geburtstag Pirkners – bildeten die verschiedenen Vereinsvertreter ein Spalier mit Sternspritzern, durch welches eine Torte in Form einer Nachbildung des Red-Bull-Firmensitzes in Fuschl mit den Bullen Pirkners – in den Saal gebracht wurde.
Der sichtlich gerührte Jubilar bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden für die wunderbare Feier und die einzelnen Beiträge. In seiner Ansprache wies Pirkner besonders auch auf die große Bedeutung eines intakten Dorf- und Vereinslebens hin.
Text: J. Hilgartner, Fotos: Grafik Zloebl
