Eheschließungen in Lienz im Vorjahr um 21% gestiegen
Im Verbandsgebiet des Standesamts- und Staatsbürgerschafts-Verbandes Lienz stiegen die Geburten 2012 lediglich um 1% auf 499 an – es gab insgesamt 380 Sterbefälle.
Der Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Lienz hat jüngst die Statistik für das abgelaufene Jahr 2012 veröffentlicht. Besonders auffallend ist, dass die Eheschließungen im Vergleich zum Jahr 2011 um 21% auf 132 Hochzeiten angestiegen sind, 108 Paare wurden in der Liebburg getraut, 24 auf Schloss Bruck. Die Geburten sind nur geringfügig angestiegen – von 494 Neugeborenen im Jahr zuvor auf 499 Geburten. Sterbefälle gab es im Verbandsgebiet 380, im Jahr 2011 waren es 372. Neben den Geburten sind auch die Scheidungen im Verbandsgebiet stark angestiegen, nämlich von 31 im Jahr 2011 auf 40 im vergangenen Jahr, das entspricht einem Anstieg von über 29%.
In einer der 16 Verbandsgemeinden haben die Eltern von 222 der insgesamt 499 Neugeborenen ihren Wohnort, 165 Eltern kommen aus anderen Osttiroler Gemeinden, 107 aus Oberkärnten und fünf aus anderen österreichischen Bundesländern. Es gab 2012 eine Zwillingsgeburt, drei neue Erdenbürger kamen zu Hause auf die Welt – zwei in Lienz und einer in Dölsach. Der Vorname Lena führt die Hitliste der beliebtesten Vornamen an. Sieben Mädchen wurden auf diesen Namen getauft, jeweils sechs heißen Emma, Luisa, Marie, Selina und Sophie, fünf hören auf den Namen Antonia. Bei den Buben war im Jahr 2012 der Name Tobias der beliebteste. Zwölf Mal nannten Eltern ihren Neugeborenen so. Mit jeweils neun Mal folgen Elias und Simon. Bei je acht Buben wurden die Namen David, Jonas und Julian in die Geburtsurkunde eingetragen.
Bei den 380 Verstorbenen beträgt das Durchschnittsalter bei den Frauen 83,14 Jahre und bei den Männern 75,52 Jahre. Am meisten Menschen starben im Alter zwischen 80 bis 90 Jahren, nämlich 75 Männer und 80 Frauen. 20 Männer und 40 Frauen hatten bei ihrem Tod ein Alter von 90 bis 100 Jahren erreicht. Drei Menschen starben durch Verkehrsunfälle, fünf durch Arbeitsunfälle, drei durch Sport- und Freizeitunfälle und sechs durch Selbstmord.
Text: Raimund Mühlburger, Symbolbilder: clipart
